Neben der Kirche war früher immer der Friedhof. In Purkersdorf bis 1789.
(Bilder anklickbar zum Vergrößern!)
Das ist ein Ausschnitt vom Purkersdorfer Ortsplan aus 1780. Der "Weg nach der Donnerin" war die heutige Kaiser-Josef-Straße, Donnerin der ehemalige Name von Pressbaum. An der Stelle, wo heute das Warenhaus Weiss steht, war damals das k.k.Mauthaus. Es wurde am 29. Juli 1785 durch ein Hochwasser des Gablitzbaches zerstört.
1789 wurde der alte Friedhof aufgelassen und ein neuer in der Berggasse gegründet. Im Jahre 1786 entstand dort das neue,
zweite k. k. Mauthaus auf Hauptplatz 8. Es wurde am 31. 1. 1863 durch die k. k. Finanzbezirksdirektion Wien an Franz und Theresia Folzberger verkauft, seither ist es im Privatbesitz. Als spätere Eigentümer seien vor allem die Familien Wintersberger und Cumfe-Klugmayer hervorgehoben.
In der Ära Klugmayer ab 1948 wurden das ehemals kleine Lebensmittelgeschäft in einen Einkaufsmarkt mit Spielwaren-Abteilung im 1. Stock mit einer
Verkaufsfläche von 550 m2 verwandelten. Im Jahre 1981 wurde der größten Teiles des Erdgeschosses an die Zentralsparkasse und Kommerzialbank Wien vermietet.
Am Vorplatz wurde eine Skulpturengruppe und ein historischer Meilenstein aufgestellt.
Foto: Raimund Boltz, Juni 1991
Ein Sgraffito von Prof. Rudolf Pleban († 1965) an der Fassade zum Hauptplatz erinnert an die historische Funktion des Hauses: „Ehemals Kaiserliches Mauthaus, erbaut 1786".
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