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Schlösschen Tullnerbachstraße


Am Beginn der Tullnerbachstraße stand einmal eine Villa - oder soll man sagen, ein kleines Schlösschen? Als es gebaut wurde, gab es dort noch keine Straße.
(Bilder anklickbar zum Vergrößern!)

Die Villa stand zum Verkauf. Ich selbst habe sie besichtigt. Neue Fenster für das gesamte Haus waren schon geliefert und haben im Keller auf den Einbau gewartet. Mir war damals der erforderliche Renovierungsaufwand bei weitem zu hoch und ich habe nicht gekauft.
Danke an Dr. Derka für das Foto!
So wie mir ist es vermutlich auch anderen gegangen und so wurde das Grundstück für das Biomasseheizwerk erworben und die Villa abgetragen.
Wenigstens eine nützliche Verwertung.
Ein Bild von der Schuhgasse am Gegenhang. Die Villa am Fuße des Georgenbergs. Bild aus dem Jahr 1938. Der noch deutliche Verlauf der Wiener Straße und der Bahnhofstraße ist auf dem neueren Foto unten nicht mehr sichtbar.
Heute sieht man dort den Turm des Feuerwehrhauses und den Schlot des Biomasseheizwerks. Und viele andere Veränderungen.
Bild 2020.
Blick nach Norden vom Fuße des Georgenberges 1938, Links vorne der Turm unseres Schlösschens. Im Zentrum des Bildes die Villa des russischen Botschafters. Die Wiener Straße im Vordergrund ist ein eher schmales Gässchen.
Was mir immer wieder auffällt: Vor 80 Jahren und früher hat es sowohl auf den Hängen ringsum, als auch im Ortsgebiet, weit weniger Bäume gegeben als heute.
Blick nach Norden vom Fuße des Georgenberges 2020. Die Botschaftsvilla ist total verwachsen und nur mehr zu geringem Teil sichtbar. Die große Kreuzung und die Tullnerbachstraße im Vordergrund gibt es erst seit 1957.
G.B.

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Letzte Änderung: 2021-06-03 - Stichwort - Sitemap