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purkersdorferin1 ® sagt am 18.10.2012 18:06 zu WolfgangH ®:Erster Beitrag

Re: Wer darf den öffentlichen Raum nutzen?


Ja, die Inanspruchnahme
öffentlichen Raumes ist eben nicht unentgeltlich. Auch wenn viele darin ein Gewohnheitsrecht sehen. Das öffentliche Leben ist von den Straßen verdrängt worden, Kinder dürfen dort seit Jahrzehnten schon nicht mehr spielen. Dieser Raum ist vermint, eine Todeszone. Stück für Stück müssen wir wieder Lebensraum in den Städten zurück gewinnen. Das muss die Leitlinie für Verkehrspolitik sein.

Ich hoffe, dass sie bereits freiwillig auch CO2 Zertifikate kaufen. Wie Sie wissen, gelangt bereits durch ihre Atmung eine nicht unwesentliche Menge von CO2 in die Atmosphäre. Und so eine Inanspruchnahme der Ressourcen kann ja auch nicht unentgeltlich sein..
Wenn Herr Schlagiweit meint, der neuerliche Griff der öffentlichen Hand tief in unsere Taschen wäre ein mutiger Schritt, hat auch er einen wertvollen Beitrag zur Gesundung der Finanzen getan, nur weiter so, vielleicht eine Gehsteigabgabe für bisher ungeschoren davon gekommene Fußgänger, je älter und gebrechlicher, desto höher, längere Verweildauer! Teurer auch beim Betreten der Zebra-Streifen, auch öffentliches Gut, Radwege, detto, usw., eine Kinderwagenschiebe- Steuer,die benötigen noch mehr Raum als Fußgänger! Und man muss natürlich dafür Verständnis haben, dass etwas, was durch die "Öffentlichkeit", nämlich den Steuerzahler, bereits mehrfach bezahlt und auch erhalten wird, nochmals und nochmals und nochmals bezahlt werden soll, ich sehe Ihren weiteren Vorschlägen, lieber Herr Schlagiweit, mit großer Neugier beruhigt entgegen, ich hebe schon mal etwas Erspartes ab, schön langsam geht's ja ans Eingemachte. Und bitte um Bekanntgabe seriöser Unternehmen, die für Altautos einen fairen Schrottpreis bezahlen, was sonst sollte man mit seinem Vehikel noch machen?? Man hat ja schon ein ganz schlechtes Gewissen, wenn man sich mit diesem Verkehrsmittel von A nach B begibt. Auf Straßen spielende Kinder gab's noch in den 50er Jahren, welch gute alte Zeit! Jeder will das wieder haben, Fortschritt war gestern. Die Eltern, die jetzt durch Wegfall des meist schnellsten Verkehrsmittels zur und von der Arbeit weniger Zeit für ihre Kinder haben, wird es freuen, dann wissen sie endlich, wie sich ihre Kinder bestmöglich in der Zeit, die sie alleine verbringen müssen, beschäftigen können. Schade, dass die Obrigkeit keine anderen Ideen hat, als gnadenlosen Zwang, ohne auf die verschiedenen Bedürfnisse (wahrscheinlich aus Erfahrungsmangel oder Gedankenlosigkeit- hoffentlich nicht schlichtweg Ignoranz) auch nur im mindesten einzugehen.

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