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Wem gehört die Straße |
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Zusammenfassung der Veranstaltung der LIB zum Thema Verkehr (mit Leo Nemec)Von Stefan PetersUm Pferdestärken als Machtfaktor, automobile Vernunft und den Stellenwert von Gehsteigen im Straßenbild ging es bei einer Diskussionsveranstaltung der Liste Baum, die der Verkehrspädagoge Leo Nemec leitete.
Nachdem die Projekte Magermotor und Wasserstoff-Brennzelle in den Schubladen der Hersteller verschwunden sind, sieht er die einzig positive Perspektive für den Individualverkehr in passiver Sicherheitstechnik, die manche Luxusklasseautos bereits heute automatisch auf der Autobahn fahren lassen könnten.
Die Straßenbauer kritisiert der Verkehrspädagoge für die Praxis, "dass immer dann das Geld ausgeht, wenn es um den Bau von Rad- oder Fußwegen geht." Typische Beispiele dafür in Purkersdorf präsentierte Nemec anhand mitgebrachter Photos, die eine Reihe von "Fußgängerfallen" wie Tankstelleneinfahrten, Lichtmasten und Radargeräte dokumentierten. Etwa im Fall der Wienerstraße, "die ich nie begehen möchte. Ich bin ja nicht meines Lebens Feind." Problematisch auch die Situation in der Kaiser Josef-Straße. Abgesehen vom Zebrastreifen an deren Beginn, wo der Fußgänger hinter einer Hecke hervortritt und für Autofahrer erst sichtbar wird, wenn er bereits auf der Straße steht, moniert Nemec schmale Gehsteige und fordert für die Verkehrssicherheit ein Tempolimit von "um die 20 km/h. Mehr wäre schon zu gefährlich."
Stefan Peters | |
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| Letzte Änderung: 2001-07-02 | |||