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Neues aus Gemeinde, Politik, Gesellschaft
präsentiert von den Purkersdorfer SozialdemokratInnen
www.purkersdorf.spoe.at

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Schick mir Bitte Deine Anregungen, Wünsche, Beschwerden, Mitteilungen, Termine: einfach alles wasá Du den Purkersdorfer SozialdemokratInnen und der Öffentlichkeit sagen möchtest.
Danke!
Dein Michael Huber

michael.huber@spoe.at
(0664/123 13 04)

Inhalt dieser Ausgabe

1. Gleichenfeier der AHS
2. Kultur-Überblick
3. Die Junge Generation steht hinter d. Jugendzentrum
4. Junge ÖVP ist gegen Überfremdung
5. Budgetgespräche mit der LIB
6. Mitgliederversammlung der Naturfreunde
7. Kontakt

Sehr geehrte Purkersdorferinnen und Purkersdorfer, liebe Freundinnen und Freunde!

"Rundschau-online" ist das Internet-Medium der Purkersdorfer SozialdemokratInnen, so bis Du mit uns immer am Ball. Wir arbeiten für Dich und sind für Dich da. Die "Rundschau-online" ist ein Service der SPÖ. Dich zu informieren ist uns wichtig.á


Deine SPÖ Purkersdorf
www.purkersdorf.spoe.at



1. Gleichenfeier der AHS

Am 21. November um 15 Uhr fand die Gleichenfeier des Neubaus der AHS-Purkersdorf unter Beisein zahlreicher Prominez, wie etwaá Bürgermeister Karl Schlögl statt. Damit wurde ein weiterer offizieller Schritt Richtung Fertigstellung und Übersiedlung der AHS in den Neubau gesetzt.

2. Kultur-Überblick

Am 23. November wurde in der Stadtgalerie "Kunst-Werke", ein Kunsthandwerks-Markt (und Ausstellung) organisiert und präsentiert von purkARSdorf eröffnet. Die Eröffnung nahm wiederum das dynamische Duo, Karl Schlögl und Jo Fuchs, vor. Bilder, Keramik, Skulpturen, Raku und viele andere Kunstwerke waren Teil dieser wunderbaren Ausstellung. Überdies gab es einen ersten Hinweis auf "Dialog", die neue Kunstzeitung von purkARSdorf.

Am 24. November fand im Jugendzentrum eine tolle Veranstaltung statt. Einerseits legte DJ Astrid hervorragende Musik auf und andererseits spürte man die gute Stimmung der Jugendlichen. In einem Raum hatten die Jugendlichen die Möglichkeit ein Netzwerkspiel zu spielen. Gegen 21Uhr waren etwa 45 Jugendliche anwesend und hatten viel Spaß.

3. Die Junge Generation in der SPÖ steht hinter dem Jugendzentrum

Purkersdorf hat ein gut funktionierendes Jugendzentrum, das nach langen Jahren der Planung und der Diskussion in den 90er Jahren errichtet worden war. Seither hat das Jugendzentrum seine Aktivitäten und Projekte ausgeweitet, wobei meistens auf neue Anforderungen von Seiten der Schulen, der Gemeinde, der Eltern und der Jugendlichen reagiert wurde. Heute bietet das "Jugend- und Kulturzentrum Purkersdorf", genannt "Agathon" (griech. das Gute), ein umfassendes Angebot für Purkersdorfs Jugendliche. Aus einem "kleinen" Projekt ist ein Betrieb mit einem eigenen Budget und MitarbeiterInnen und fixer Bestandteil der Gemeinde geworden. Neben den "offenen Tagen" an denen die Jugendlichen die Möglichkeit haben mit den BetreuerInnen über Probleme, Anliegen und Fragen zu reden, sich zu entfalten und den Freiraum zu genießen, gibt es zahlreiche Projekte im Jugendzentrum, in den Schulen und in Wohnhausanlagen sowie die Mobile Betreuung ("Park Betreuung") und die Suchtberatung.

Einige Aufgaben und Aktivitäten des Jugendzentrums:

  • Jugendbetreuung im Jugendzentrum (ausgebildete Menschen die zuhören, Fragen beantworten, helfen, und Probleme besprechen)
  • Raum für unabhängige Entwicklung (ein "geschützter Bereich" in dem Jugendliche mit den Anforderungen der Welt Kontakt aufnehmen können)
  • Freiraum für persönliche Entwicklung (den sozialen Umgang mit anderen Menschen lernt man besser in einem Jugendzentrum als auf der Straße)
  • Raum, um FreundInnen zu treffen (ohne Konsumzwang und ohne Stress mit der ersten großen Liebe einfach nur ab- und rumhängen)
  • Möglichkeit sich zu entfalten (im Jugendzentrum hat man die Freiheit sich und seine Wünsche einzubringen)
  • Jugendzentrum ist Freizeit-, Entwicklungs-, Problembehandlungs- und Spaßzentrum!
  • Suchtberatung (Alkohol- und Drogenkonsum ist in unserer Gesellschaft ein Problem, das meist in der Jugend beginnt)
  • Internet (mit dem Internet umgehen lernen, Spaß haben...)
  • Mädchenprojekte (Mädchen kommen in unserer Gesellschaft vielfach zu kurz, das Jugendzentrum hilft...)
  • Theaterprojekt (spielende die eigene Persönlichkeit kennen lernen)
  • Essstörungsprojekt (viele Jugendliche haben Essstörungen - das Jugendzentrum hilft...)
  • Feste, Partys, Kulinarium & Sound, Filmprojekt...
  • Mobile Betreuung
  • usw.
Das Jugendzentrum übernimmt zahlreiche wichtige Funktionen von und in der Gemeinde. Es trägt z.B. dazu bei, dass Jugendliche ihre Freizeit nicht in Parks oder auf der Straße verbringen müssen und dort vielleicht Lampen, Autos... zerstören, sondern im Jugendzentrum Kontakte knüpfen können und ihre Energien in sinnvolle Aktivitäten stecken können. Der Jungen Generation in der SPÖ ist es wichtig, dass das Jugendzentrum auch in Zukunft diese Aufgaben übernehmen kann.

Die MitarbeiterInnen des Jugendzentrums investieren sehr viel Zeit in ihre Arbeit für die Jugendlichen und für das Jugendzentrum. Sie besuchen Aus- und Fortbildungen, treffen sich zu Supervisionen, bereiten Veranstaltungen vor und sind für Fragen, Anliegen, Problembesprechungen und Zuhören für die Jugendlichen jederzeit da. Sie kümmern sich um den täglichen Ablauf, den Einkauf, Administration und um viele andere Aufgaben. Die Junge Generation in der SPÖ hofft daher daher, dass das Jugendzentrum einerseits Geld für ihre Aktivitäten, Projekte und Aktionen und andererseits für das Personal zur Verfügung gestellt bekommt. Da die Gemeinde in vieler Hinsicht vom Jugendzentrum profitiert, soll diese auch weiterhin einen großen Teil der finanziellen Unterstützung tragen.

Das Jugendzentrum Purkersdorf ist derzeit in der Kaiser-Josef-Straße untergebracht, in einem Haus das laut dem Vermieter "nur wegen dem Jugendzentrum vom Abbruchbescheid gerettet wurde". In den 90ern gab es leider keine Alternative, weshalb man gezwungener Maßen das baufällige und obendrein noch teure Haus als Bleibe wählte. Damit aber das Jugendzentrum aber weiterhin seinen Aufgaben und Aktivitäten nachkommen kann, ist es heute notwendig sich um eine neue Bleibe für "Agathon" zu kümmern.

Derzeit gibt es aus Sicht der Jungen Generation in der SPÖ drei Varianten bezüglich einer adäquaten Bleibe für das Jugendzentrum:

a. Die Errichtung eines neuen (Massiv-) Hauses in der Fürstenberggasse

Auf dem gemeindeeigenen Grundstück in der Fürstenberggasse könnte ein Massivhaus nach den Plänen von Architekt Wolfgang Reinberg errichtet werden. Für dieses Projekt gibt es bereits zahlreiche Vorarbeiten und Planungsarbeiten. Das Grundstück in der Fürstenberggasse ist prädestiniert, weil es einerseits "nur" einen Nachbarn in der näheren Umgebung gibt, weil es sehr günstig im Zentrum liegt, weil es verkehrstechnisch optimal angebunden ist, weil es im Eigentum der Gemeinde ist und weil es sowohl Platz für ein Haus als auch für einen größeren Garten bietet. Der Wert des Grundstücks würde sich steigern und außerdem könnte Raum geschaffen werden, der den Jugendlichen zu Gute kommen würde. In den Augen der Jungen Generation in der SPÖ ist es jedoch auch wichtig von den Verantwortlichen des Jugendzentrums zu erfahren welches Konzept vom Jugendzentrum zur Benützung dieses "Raumes" besteht.

b. Errichtung eines Fertigteilhauses in der Fürstenberggasse

Die Pfadfindergruppe Mistelbach (www.scout.at/mistelbach) hat ein Jugendheim mit ca. 450qm um ca. 3,8 Millionen Schilling errichtet. Sie haben Eigenleistungen im Wert von ca. 600.000.- (Fliesen legen, Böden verlegen, Elektrik, Zwischenwände aufstellen...) eingebracht. Die Firma, eine Holzbaufirma aus dem Waldviertel, war in der Planungsphase sehr entgegenkommend und ist auf alle Wünsche und Bedürfnisse der Pfadfindergruppe eingegangen. Ähnliches könnte man auch in Purkersdorf in Betracht ziehen zumal es möglich wäre das Haus in Etappen zu errichten, was bei einem Fertigteilhaus kein Problem wäre.

Hausbau 1
7 LKWs brachten die Fertigteile
Hausbau 2
Das Haus noch ohne Dach, innerhalb kurzer Zeit errichtet.

Die Junge Generation in der SPÖ würde die Errichtung eines Fertigteilhauses als Bleibe für das Jugendzentrum sehr stark befürworten. Einerseits weil diese Variante für die Gemeinde günstiger käme und andererseits, weil man mit einer Minimalvariante vorerst Kosten sparen könnte und später die Räumlichkeiten den Anforderungen der Jugendlichen und des Jugendzentrums anpassen könnte. (Ausbau des Fertigteilhauses vorsehen und später weiterbauen)

Pläne und weitere Informationen liegen bei Michael Huber auf, der Gespräche mit den Verantwortlichen der Pfadfindergruppe Mistelbach geführt und das Gebäude besichtigt hat.

Die Junge Generation in der SPÖ geht sogar in dieser Frage noch weiter und würde den Bau eines "Jugendwohnhauses" auf dem Grundstück in der Fürstenberggasse für sinnvoll erachten. Das Jugendwohnhaus, Vorbilder gibt es in Gloggnitz und in der Steiermark, wäre als Startwohnung für Jugendliche bis 30 Jahren als günstige Wohngelegenheit gedacht. Unter dem Schlagwort "Junges Wohnen" möchte sich die Junge Generation in der SPÖ für leistbare Wohnungen für Jugendliche einsetzen. (siehe auch www.jg.spoe.at)

c. Die Adaptierung des AHS-Provisoriums II als Jugendzentrum

Im Sommer 2002 wird die AHS aus dem Provisorium in die neue Schule übersiedeln, damit wäre das Provisorium frei zur weiteren Verwendung. Nach Ansicht der Jungen Generation in der SPÖ wäre eine Übersiedlung des Jugendzentrums in das Provisorium nur als letzte Alternative in Betracht zu ziehen. Ob es sinnvoll ist ein Jugendzentrum in einer ehemaligen Schule unterzubringen sollte noch geklärt werden und inwiefern es sich verträgt ein Jugendzentrum und ein "Gründerzentrum" für Firmen im selben Gebäude unterzubringen muss erst noch geklärt werden. Die Frage ob es klug ist das Jugendzentrum in einem Gebäude mit Ablaufdatum unterzubringen muss noch ausreichend besprochen werden. Auch wenn die Atmosphäre in der ehemaligen Schule einem Jugendzentrum vielleicht nicht in jeder Hinsicht entgegenkommt, würde die Junge Generation in der SPÖ als Alternative und als letzte Möglichkeit dennoch einer Übersiedlung des Jugendzentrums in das Provisorium zustimmen.

Der Jungen Generation in der SPÖ ist es wichtig, dass das Jugendzentrum seine Aufgaben auch zukünftig wahr nehmen kann - damit unsere Kinder und Jugendlichen auch weiterhin die beste Betreuung bekommen.

Ein neues Haus in der Fürstenberggasse wäre unser großer Wunsch, wahrscheinlich wird man sich aber auf eine Alternative einigen müssen, da in der momentanen finanzielle Situation keine großen Sprünge möglich sind.

(nach oben)

4. Junge ÖVP ist gegen Überfremdung

Auf den Internetseiten von Jo Fuchs spricht sich die Junge ÖVP "gegen die Überfremdung in manchen Wohngegenden" aus und legt damit eine Gesinnung an den Tag, dieá verschiedenen FPÖ-Aussagen und Sprüchen Jörg Haiders, "Vaters des österreichischen Rechtsextremismus" (laut Urteil des Obersten Gerichtshofes), sehr ident sind. Die negative Einstellung gegenüber ausländischen Mitmenschen, um nicht zu sagen Ausländerfeindlichkeit, die mit so einer Aussage zum Vorschein kommt ist aufs schärfste zu verurteilen. Es ist unverständlich weshalb sich die Junge ÖVP auf eine derart niedrige Stufe stellt. Frage ist ob mit der Machtergreifung der FPÖ und der ÖVP, Vorfeldorganisationen wie die JVP den Mut bekommen haben nun öffentlich zu solchen Aussagen zu stehen. Die Purkersdorfer SozialdemokratInnen sprechen sich für eine echte Integration (nicht Zwangsverträge € la Schüssel) unserer ausländischer MitbürgerInnen und für Gleichberechtigung aus. Menschenfeindlichkeit und das Schüren von Ängsten haben in unserer Gesellschaft nichts verloren. Die Junge Generation plant überdies einen gratis Deutschkurs für AusländerInnen anzubieten und sich für das Wahlrecht für AusländerInnen auf kommunaler Ebene einzusetzen.

5. Budgetgespräche mit der LIB

Als "durchaus positiv" sind am die Dienstag den 20. November von Bürgermeister Karl Schlögl und Finanzstadtrat Werner Pleischl mit der LIB, vertreten von Josef Baum und Gabi Scholz, geführten Gespräche zu werten. Thema war, wie kann es anders sein, das Budget. Mit Fortdauer des Gespräches kristallisierte sich heraus, dass es zwar in manchen Punkten noch Gespräche und Kompromisse bedarf, aber en gros wurde von beiden Seiten doch der Eindruck vermittelt, dass man sich durchaus "finden könnte". Wenig Verständnis kann daher Beiträgen eines Grünen entgegengebracht werden, der zwar kaumá Vorschläge bezüglich Einsparungen eingebracht hat, aber am laufenden Band Kritik an den Anstrengungen anderer übt. Finanzstadtrat Pleischl ist überzeugt von einem "sehr guten Budget" und signalisiert mit seinem Bemühen eindeutigen Sparwillen. Sein Ziel ist es heuer das Budget der Stadtgemeinde in Richtung eines Nulldefizits zu führen.

6. Mitgliederversammlung der Naturfreunde

Die Naturfreunde haben ihre Mitgliederversammlung am Samstag den 24. November im Gasthaus Forthofer abgehalten. Bei Kaffee, Keksen und Kuchen gab es interessante Berichte der zahlreichen Wanderungen die im laufenden Jahr "begangen" wurden. Außerdem wurden verdiente Mitglieder geehrt. Ebenfalls gab es einen Ausblick auf das kommenden Jahr. Bürgermeister Karl Schlögl beehrte den traditionellen Purkersdorfer Verein mit seiner Anwesenheit.

(nach oben)


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