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Hauptplatzbelebung

Purkersdorf

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Karl Schlögl zur Hauptplatzbelebung:

Die Unternehmensleitung der ÖBf mit 100 Arbeitsplätzen, 800 SchülerInnen, 120 LehrerInnen in der AHS, ein Gesundheitszentrum mit 10 bis 15 FachärztInnen, ein Seniorenzentrum und ein Nahversorgungseinkaufsmarkt werden am und rund um den Hauptplatz errichtet. Alles Projekte mit einer max. Entfernung von 200 m vom Hauptplatz.

Die Stadtentwicklung und insbesondere Konzepte zur Revitalisierung des Zentrums und zur Ankurbelung der Wirtschaft in Purkersdorf und speziell am Hauptplatz, sind "die großen Aufgaben" die ich mit meinem Team sehr engagiert in Angriff genommen habe. Mit tatkräftiger Unterstützung von Seiten anderer Parteien, Vizebürgermeister Dr. Fuchs und Stadtrat Erich Liehr, der Aktiven Wirtschaft, Stadtplaner Ing. Pluharz, einigen Architekten und in Zusammenarbeit mit  Finanzstadtrat Werner Pleischl, wird sich spürbarer Erfolg und damit eine weitere Verbesserung der Situation ergeben.

Wichtige Schritte: ÖBf, AHS und Gesundheitszentrum

Ein wichtiger Schritt war die Ansiedelung der Unternehmensleitung der Österreichischen  Bundesforste in der Pummergasse zwischen Hauptschule und Schloß. Die ca. 100 Arbeitsplätze die damit in Purkersdorf geschaffen wurden und vor  allem die Frequentierung des Hauptplatzes durch die MitarbeiterInnen der ÖBf, werden mit der Eröffnung der Zentrale im März weitere spürbare Verbesserungen für den Hauptplatz bringen.

Die Belebung des Hauptplatzes durch 100 MitarbeiterInnen der Bundesforste, die zum Mittagessen oder anläßlich von "Nachbesprechungen" oder zum  Zwecke von Bürofeiern die gastronomischen Betriebe in Purkersdorf und andere Geschäfte frequentieren werden, wird im Herbst mit die Eröffnung des neuen Schulgebäudes des Purkersdorfer Gymansiums, das von ca. 800 SchülerInnen und 120 LehrerInnen besucht wird, ohne Frage noch einmal gesteigert. Jede/r kann sich vorstellen welches Leben den Hauptplatz erfüllen wird, wenn die Kinder und Jugendliches der AHS morgendlich ihre Jause  kaufen bzw. nach der Schule über den Hauptplatz heimwärts schlendern.

"Nebenbei" wird die Beziehung der Schülerinnen und Schüler zu Purkersdorf gefestigt und die Wienerwaldstadt für sie auch tatsächlicher Lebensmittel- und Bezugspunkt, was langfristig ernorm positive Auswirkungen auf Purkersdorf haben wird. Wenn die Schülerinnen und Schüler nämlich schon in  jungem Alter ihren Schulbesuch in Purkersdorf und ihre Freizeit in Purkersdorfer Vereinen und Institutionen verbringen, dann werden sie später einerseits am gesellschaftlichen, aber natürlich auch am wirtschaftlichen und politischen Leben mehr und interessierter teilnehmen, als wenn sie in Wien  oder Tulln in die Schule gehen und dort ihre Freundschaften schließen und ihre Freizeit verbringen.

Der Herbst 2002 ist aber auch noch aus einem weiteren Grund für die Hauptplatzbelebung und damit für Purkersdorf von Bedeutung: für Herbst ist  nämlich der Baubeginn des Gesundheits- und Ärztezentrums in der Bachgasse geplant. Wiederum sehe ich darin zwei sehr positive Auswirkungen für  Purkersdorf und vor allem für die Bürgerinnen und Bürger. Auf der einen Seite wird eine Belebung des Hauptplatzes in den Ordinationszeiten der zehn  bis fünfzehn! ÄrztInnen automatisch erfolgen. Auf der anderen Seite, wird den PurkersdorferInnen und speziell unseren älteren MitbürgerInnen das Leben enorm erleichtert. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachärzte ermöglich zusätzlich eine rasche und umfassende Betreuung, was in meinen Augen besonders wichtig  ist, da das Leid und die Schmerzen oft schon genug Belastung für PatientInnen und Angehörige bedeuten.

Zusammenfassend gehe ich zuversichtlich von der Prognose aus, dass 100 MitarbeiterInnen der Bundesforste, 800 SchülerInnen und 120 LehrerInnen des Gymnasiums, sowie die Dutzenden PatientInnen und Angehörige die das Gesundheitszentrum aufsuchen, die täglich den Hauptplatz frequentieren,  zur nachhaltigen Belebung des Hauptplatzes beitragen werden.

Weitere Projekte: Stadtentwicklung, Nahversorger, Arbeitsplätze

Dieser eben genannte "erste Schritt", ("erster Schritt" stimmt nicht ganz, denn auch die Schaffung von Wohnungen, der Ausbau der Schul- und  Kindergartenplätze sowie die Sanierung des Wienerwaldbades waren wichtige "Schritte" zur Belebung der Stadt und des Hauptplatzes bzw. zur  weiteren Verbesserung der Lebensqualität) wird in weiterer Folge Früchte tragen, die von den Gewerbetreibenden, der Stadt und der Bevölkerung  geerntet werden können. Denn alleine das Faktum, dass sich diese vier Frequenzbringer (ÖBf, AHS, Nahversorger [Spar], ÄrztInnen)  im Stadtzentrum angesiedelt haben,  wird dazu führen, dass Geschäftsleute, Firmen und Unternehmer Interesse an Purkersdorf finden werden - über kurz oder lang werden sie auf den bereits fahrenden Zug aufspringen.

"Step-by-Step": Stadtentwicklung - Stadtplanung

Die Situation der "Wien-Umland-Gemeinden" ist keine einfache, was Daten und Statistiken sowie ExpertInnenmeinungen belegen, daher dürfen wir bei  aller Zuversicht und bei allem Optimismus keine Wunder erwarten. Weder die Ansiedlung der Zentrale der Bundesforste, des Gesundheitszentrums und schon gar nicht der AHS sind auf Wunder oder auf Zufälle zurückzuführen. Allein persönliches Engagement, Dutzende Gespräche, Überzeugungsarbeit  und zig Stunden in Sitzungen und Besprechungen, haben Purkersdorf diesen Erfolg beschert.

Bevor die "Früchte geerntet" werden können, sind meiner Ansicht nach noch mindestens zwei, wenn auch kleinere, Schritte notwendig. Einerseits, und  das habe ich gemeinsam mit Stadtrat Erich Liehr bereits eingeleitet (eine Besprechung fand am 20.02. statt), ist es notwendig  ernsthaft und mit Konzepten an die Stadtentwicklung und Stadtplanung heranzugehen. Ideen und Visionen sind gut und schön, aber wenn die  planerischen und konzeptuellen Grundlagen fehlen, dann wird die beste Idee eine Vision bleiben. Ing. Pluharz wurde mit der Erstellung eines Konzepts und einer stadtplanerischen Grundlage beauftragt.

Dieses Stadtentwicklungskonzept enthält einerseits wichtige Aufschlüsse über die verfügbaren "räumlichen Ressourcen" (welche Grundstücke sind  verplanbar), Informationen und Statistiken über Verkehrswege und voraussichtliche Entwicklungen des Verkehrs. Dieses Konzept betrachtet aber nicht  einzelne Entwicklungsschritte sondern setzt sämtliche bestehenden Projekte und geplante Projekte in Verbindung. Außerdem ist es das Ziel dieses  Planes, aus den verschiedenen "neuen Zentren" - unterer Hauptplatz, Hauptplatz (mit ÖBf und ÄrztInnen) und neue AHS - eine Einheit zu machen. Mir war es sehr wichtig, dass Purkersdorf bei der Entwicklung neuer Konzepte als wirtschaftliche Einheit behandelt wird, wodurch man bereits im Vorfeld auf Synergien eingehen, aber auch gleichzeitig Widersprüchen entgegenwirken kann.

Neben dieser "theoretischen" Basis die als Grundlage für Planungen herangezogen werden soll, ist meines Erachtens auch ein praktischer und aktiver  Zugang im Zuge der Stadtentwicklung und Hauptplatzbelebung notwendig. Ich habe mich daher, gemeinsam mit Stadtrat Dr. Grossmann und der Aktiven Wirtschaft, dafür eingesetzt, dass eine externen Beratungsstelle, in diesem Fall Stadtmarketingexperte Josef Wanas, der Stadtgemeinde aber speziell den Gewerbetreibenden beratend und unterstützend zur Seite steht. Bei den beiden bereits stattgefunden Sitzungen haben die Gewerbetreibenden, aber  auch ich neue Erkenntnisse gewonnen, die für manche Beteiligten nicht nur angenehm waren. Weitere Gespräche sollen stattfinden. Ich denke, dass eine externe Beratung und eine Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer, dem WIFI und anderer Beratungsstellen sehr wichtig ist und sicherlich zusätzliche Aufschlüsse über das weitere Vorgehen bringen wird.

Nahversorger - Einkaufszentrum

Ich erachte es für sehr wichtig, auf dem Grundstück neben der AHS mit einer Mischung aus Einkaufszentrum (SPAR, Kleidergeschäfte),  Büro- und Behördenzentrum und Tagesklinikzentrum zur Stadtentwicklung und Hauptplatzbelebung beizutragen. Besprechungen und Planungen sind  im Laufen und stimmen mich sehr positiv. Außerdem werde ich mich weiterhin dafür einsetzen, dass die leerstehenden Geschäftslokale mit neuen Gewerbebetrieben gefüllt werden und damit zu einem Branchenmix beitragen.

Positive Stimmung: "Ausstrahlung und Erfolg durch Motivation"

Nach der umfassenden Darstellung der Situation, Ausblicken auf zukünftige Entwicklungen und dem Hinweis auf das Stadtentwicklungskonzept schaue ich ermutigt der Zukunft entgegen und sehe genügend Gründe die Situation positiv zu betrachten. Positive Stimmung ist daher meiner Ansicht nach  auch bei den anderen Parteien, den lokalen Medien, den EinwohnerInnen und den Gewerbetreibenden selbst angesagt. Wenn wir es gemeinsam
schaffen die Aufbruchsstimmung und die positiven Entwicklungen auch tatsächlich zu nutzen, dann ist in meinen Augen der wesentlichste Schritt  zur Trendwende erreicht. Positive Stimmung in den Geschäften, in der Aktiven Wirtschaft, bei den Parteien und der Stadtgemeinde wird dazu führen, dass die EinkäuferInnen, aber auch neue Unternehmen und Gewerbetreibende den Wert in Purkersdorf einzukaufen bzw. niedergelassen zu sein wieder  erkennen und auch zu schätzen lernen. Nach dem Motto: "Hier ist was los, da tut sich was - positive Stimmung, es zahlt sich aus, dass ich  mich niederlass'".

Diese Entwicklung muss aber auch "verkauft" werden: Positive Stimmung der Gewerbetreibenden in Purkersdorf und positive Stimmung in den Medien müssen die logische Konsequenz angesichts dieser erfreulichen Entwicklung sein. Artikel über dieses wirtschaftliche "Durchstarten" in einschlägigen Journalen und Magazinen (Wirtschaftskammer...) aber auch in den lokalen Medien und Inserat-Einschaltungen müssen die "Lust sich in Purkersdorf mit einem Betrieb anzusiedeln" geradezu spürbar machen. Gemeisam mit der Verbesserung der internen Stimmung und Kommunikation sowie unter Beiziehung externer Beratungsstellen, müßte der Erfolg programmiert sein. Mut zur Entwicklung und Bereitschaft für Neues ist dabei Voraussetzung.

Mag. Karl Schlögl, Bürgermeister
Michael Huber, Gemeinderat und Junge SPÖ

(Rückfragehinweis: michael.huber@spoe.at)


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