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Netzwerk Newsletter 2003-07-20

Purkersdorf

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Netzwerk Wienerwald

NETZWERK WIENERWALD NEWSLETTER 2003-07-20

Überblick:

  1. Bundesforste
  2. Biosphärenpark
  3. Windradkataster
  4. Grün für Wienerwald-Bus
  5. Weltcup-Springen im Wienerwald

1. Bundesforste

Mit Wirkung ab 1.1.2004 entsteht unter der Leitung von Dipl.-Ing. Johannes Wimmer der Forstbetrieb Wienerwald mit Sitz in Purkersdorf, der sich aus den Forstbetrieben Purkersdorf, Breitenfurt und Teilen von Wiener Neustadt zusammensetzt.

Der Leiter des Forstbezirkes Purkersdorf, Dr. Norbert Putzgruber wird ab diesem Zeitpunkt die Leitung des Geschäftsfeldes Wald, Naturschutz und Dienstleistung für die ÖBf AG mit Sitz in Purkersdorf übernehmen.

Die Anzahl der Revierleiter wird sich verringern, die genaue Organisation steht derzeit aber noch nicht definitiv fest.

Zum Biosphärenpark stehen die Bundesforste in laufendem Kontakt mit dem BSP Management und gehen davon aus, dass sie eine wesentliche Rolle übernehmen werden. Die Sicherung der bestehenden Ausgangssituation für die Kernzonen im Wald soll in Form eines Moratoriums erfolgen.

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2. Biosphärenpark

Im August soll es zu einer Beauftragung der Detailplanung / Bereich Wald kommen. Bei der öffentlichen Interessentensuche (ausgeschrieben z.B. im Amtsblatt der Stadt Wien vom 19. Juni, Abgabe der schriftlichen Interessentenbekundung war am 3. Juli) haben sich etliche Planungsteams beworben. Derzeit wird wohl im Detail verhandelt. Jedenfalls soll möglichst bald zu arbeiten begonnen werden, begrenzt auf ungefähr ein Jahr, wobei ein ständiger Kontakt mit dem BSP Management genauso wie mit der Bevölkerung von dem Auftragnehmer / den Auftragnehmern eingefordert wird.

Im Anschluss an die Beauftragung der Detailplanung / Bereich Wald sollen im September und Oktober auch die Detailplanungen für die restlichen Bereiche ausgeschrieben (Interessentensuche) und beauftragt werden.

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3. Windradkataster

Niederösterreichische Landeskorrespondenz, 2003-07-14

Niederösterreich erstellt als erstes Bundesland einen sogenannten "Windradkataster" um die Genehmigungsverfahren für Windräder zu verkürzen. "Damit wird den Windkraftbetreibern die Wahl des Standorts und die Planung erleichtert", erläuterte heute Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka. Der Windradkataster ist in mehrere Bereiche eingeteilt: Flächen, auf denen keine Windkraftanlage errichtet werden kann, also etwa Siedlungsgebiete, besonders geeignete Plätze und Zonen, die besonders geprüft werden müssen, beispielsweise weil zu wenig Wind vorhanden ist. Derzeit gibt es Karten für das Weinviertel, den Bezirk Bruck an der Leitha und für die Region Wien Umgebung, da das die besten "Windregionen" Niederösterreichs sind. Ab sofort laufen auch die wissenschaftlichen Untersuchungen für das südliche Industrieviertel. Sobotka: "Dieser Eignungsplan geht demnächst in die achtwöchige Begutachtung, danach soll der Kataster in der Landesregierung beschlossen werden. Damit ist er ein rechtskräftiges Instrument."

In den Tageszeitungen gab es Einzelheiten zu lesen:

Der Standard: Drei verschiedene "Windenergie-Eignungszonen" definiert der Plan. Auf der dazu gehörigen Karte sind sie als labyrinthisches Nebeneinander zu sehen: Keinerlei Windrad darf "in Nationalparks, Vogelschutzgebieten und in bewohntem Gebiet" errichtet werden - mit einer "Pufferzone von 750 Metern", erläutert Ilse Wollansky, zuständige St. Pöltner Sektionschefin.

Die Presse: Verbotszonen für Windkraftanlagen sind etwa Siedlungs-, Flugverbotszonen und Nationalparks. Noch nicht berücksichtigt ist der Vogelschutz. "Das muss man im Einzelfall abklären", meint Sobotka.

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4. Grün für Wienerwald-Bus

Aus einer OTS-Aussendung:
Angebot muss noch benutzerfreundlicher werden

"Die Einigung bezüglich der Querverbindung von Hütteldorf bis Cobenzl mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist ein erster wichtiger Schritt zur Erschließung des Wienerwalds, aber keine optimale Lösung", erklärte der Verkehrssprecher der Wiener ÖVP, LAbg. Mag. Wolfgang Gerstl, anlässlich der heutigen Präsentation des Wienerwaldbusses durch Vizebürgermeister Rieder. "Das geplante 60-Minuten-Intervall für die Wienerwaldlinie (Liniensignal 35B) von Hütteldorf zur Agnesgasse ist viel zu lange. Auch die letzte Fahrt um 16 Uhr in der Sommerzeit und um 15 Uhr in den Wintermonaten ist viel zu früh angesetzt", kritisierte Gerstl die wenig benutzerfreundliche Fahrzeit. Gerade für Besucher der Gastronomiebetriebe wäre eine Ausweitung der Fahrzeiten in die Abendstunden dringend notwendig, nicht zuletzt um einen genügend großen Anreiz zur Nutzung dieser Buslinien und zum Verzicht auf das Auto zu schaffen. Gerstl kritisierte weiter, dass man durch die Vergabe von zwei Konzessionen als Fahrgast gezwungen wird, auf halber Strecke mit viel zu langen Wartezeiten umsteigen zu müssen.

Da die Strecke Hütteldorf-Cobenzl von zwei Busunternehmen befahren wird, ist einmaliges Umsteigen erforderlich. Das sei noch akzeptabel, kommentiert Hannes Minich vom Wiener Naturschutzbund. "Der Fahrplan hingegen ist", so Minich, "völlig unübersichtlich. Damit bringt man die ,grüne Linie" um."

Auch der Döblinger Bezirksvorsteher fordert eine Intervallverkürzung des Wienerwaldbusses. "Es ist aber sehr positiv, dass das Naherholungsgebiet Wienerwald mitsamt den Gastronomieunternehmen endlich durch die Einführung der Wienerwaldbusse erschlossen wird", so Tiller. "Die Anbindung an die bestehende Buslinie 38 A bietet weiters einen guten Anschluss an das Wiener Verkehrsnetz. "Bezüglich der Tarifgestaltung müssen diese Linien aber vollständig in die VOR-Tarifgemeinschaft eingebunden werden, sodass man übliche VOR-Fahrkarten und nicht nur Netzkarten benutzen kann", forderten Gerstl und Tiller abschließend unisono.

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5. Weltcup-Springen im Wienerwald - eine "Sommerloch-Geschichte"?

Der Österreichische Skiverband (ÖSV) hat es sich zum Ziel gesetzt, schon bald über eine Wiener Schispringer-Mannschaft zu verfügen. "Wer in Absam auf die Welt kommt, kann diese Sportart mühelos erlernen, in einer Großstadt geht das nicht. Das ist ein Anfang. Am Ende könnte dann ein Weltcupspringen im Wienerwald stehen, diese Idee habe ich im Hinterkopf, diese Geschichte hat Fantasie. Und das Gelände dafür wäre vorhanden, es hat dort im Bereich Hohe Wand einmal eine Schanze gegeben", erklärte ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Wien. Wien und eine Großschanze: "Der Wienerwald hatte doch am Himmelhof schon einst einen Bakken. Die Gegend ist bestens dafür geeignet", denkt Schröcksnadel an den Holmenkollen in Oslo. "In Wien kommen zu einem Weltcup-Springen sicher an die 50.000 Zuschauer."

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Letzte Änderung: 2003-07-21 - Stichwort - Sitemap