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Baum-Stellungnahme zu Wasser

Purkersdorf

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Baum

Flunkerei auf die Spitze getrieben: Nun widerspricht sich Bürgermeister selbst.

Wesentliches zur Wasserdiskussion habe ich zuletzt geschrieben unter:
Aktuelles: Verwirrt Bürgermeister weiter Medien zur Wasserherkunft?
Das wiederhole ich nicht.

In der Stellungsnahme von L. Mondl wird mir (leider) eine "Unterstellung" unterstellt, die nicht näher durch Fakten beschrieben wird, weil dies offenbar auch nicht möglich ist:

  • Eine Meinung eines Journalisten, dem etwas "scheint", ist jedenfalls kein Beleg.
  • Und der Brief des Chefs der MA31 ist ein klassisches Eigentor für den Bürgermeister.

Statt Madigmachen von Personen lieber eine Diskussion in der Sache

In der Wochenzeitung erschien ein Kommentar, der bei genauer Lektüre besagt, dass der Autor sich noch nicht ausreichend informieren konnte, und ihm manches "scheint":
"Dass aus den Wasserhähnen der Häusern von Purkersdorf seit Mitte Oktober 2004 Hochquellwasser fließt, ist Faktum.... Andere Informationen, wie sie die Opposition, in Person von Mag. Josef Baum zu haben meint, scheinen wohl nicht zutreffend."
Dazu ist schlicht zu sagen, dass ich natürlich NIE behauptet habe, dass in Purkersdorf kein Hochquellwasser fließt. Immerhin beschäftige ich mich seit 20 Jahren mit dem Wasser in Purkersdorf. Mir etwas zu unterstellen, ohne einen Beleg anzuführen zu können, und mich dann als unglaubwürdig hinzustellen, passt in das Konzept derjenigen, die eine sachliche Diskussion scheuen und zur Verhinderung einer solchen einfach Personen madig machen. Demgegenüber bevorzuge ich die klare Diskussion in der Sache.

Bei Unsinnnachweis spende ich gerne 10000 EUR - Mutige voran!

Sollte mir jemand nachweisen können, dass ich den mir unterstellten Unsinn verbreitet hätte, bin ich gerne - wieder einmal - bereit, 10 000 EUR (oder eine andere Summe) den Sozialinstitutionen in Pukersorf zukommen zu lassen. Wenn dies nicht möglich ist, würde ich umgekehrt erwarten, das von andere Seite etwas gespendet wird.

Mutige voran!

Die Spitze: Bürgermeister widerspricht sich in eigener Verlautbarung

Zunächst: Der Brief des Chefs der MA 31 entspricht voll den von mir verbreiteten Infos.

Der Bürgermeister bringt es zustande zusätzlich zu bisherigen Flunkereien in einer Veröffentlichung auf der gemeindeeigenen Homepage sich selbst zu widersprechen: http://root.riskommunal.net/gemeinde/purkersdorf/gemeindeamt/html/HochquellwasserundBriefStadtWien2004.pdf Der Bürgermeister: „Der Westen von Purkersdorf, vom Gasthaus Forthofer bis zur Stadtgrenze nach Tullnerbach, wird ausschließlich mit Hochquellwasser versorgt."

Im vom Bürgermeister angefügten Brief heißt es demgegenüber vom Chef der MA31 DI Sailer:

"Lediglich der Teil zwischen Wientalwasserwerk und dem Behälter Sagberg muss aus technischen Gründen bis zur Fertigstellung einer Verbindung zur EVN-Wasser (Bauende Dezember 2004) zur Zeit noch mit einem Mischwasser 70:30 Hochquellenwasser-Wientalwasser versorgt werden."

Die praktische Bedeutung richtiger Information:

Für diverse Maschinen, etwa Wasseraufbereitungsanlagen ist es im einzelnen nicht ganz egal, ob der Härtegrad 6 (Hochquellwasser laut Befund; siehe: http://www.wien.gv.at/ma31/wasweg6a.htm ) oder 13 beträgt – das dürfte nach einem mir vorliegenden Gutachten für meine Wohnanlage der derzeitige Wert in Purkersdorf in etwa sein.

Unterschiedliche Härtegrade erfordern unterschiedliche Beigaben von Chemikalien bzw. Waschmittel. Eine genau Info darüber kann die Beigabe von Chemikalien herabsetzen. Das ist besser für die Wasserqualität bei der Wasseraufbereitung, und schont jedenfalls unser Geldbörsel.

Der für Kleinkinder nicht unwichtige Nitratgehalt liegt beim reinen Hochquellwasser bei 4 mg. Derzeit beträgt dieser Wert in meiner Wohnanlage 9 mg. Der doppelte Nitratwert ist nicht wirklich besorgniseregend für Kleinkinder, sollte aber jedenfalls im Auge behalten werden, da der Wert des "reinen" aus dem Tullnerfeld für Purkersdorf kommenden Wassers nahe 20 liegt und ein Richtwert dafür (nicht der Grenzwert) bei 20 liegt.

Genau über diese Unterschiede wäre es wert weiter in der Sache zu diskutieren und somit die nie bestrittene gute Wasserqualität weiter zu optimieren.

Demnächst abschließend über die Hintergründe der Diskussion. Einige konkrete Vorschläge zur weiteren Vorgangsweise waren schon in der ersten Stellungsnahme enthalten.

J. Baum

Der folgende Befund stammt vom 9.9.2004 für Wasser aus der Wohnhausanlage Kaiser-Josefstraße 57-63:

Wasseranalyse


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Letzte Änderung: 2004-11-23 - Stichwort - Sitemap