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Geschichte des Tourismus im Wienerwald |
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Einen sehr spannenden Abend erlebten die ZuhörerInnen am 18.November 2004 in
der Neuen Stadtgalerie in Purkersdorf.
Äußerst kompetent und auf humorvolle Art und Weise erläuterte Christian Matzka die wichtigsten Thesen seiner Forschungsarbeit. So erfuhr das interessierte und oftmals staunende Publikum, dass der Wienerwald um die Jahrhundertwende die intensivst touristisch genutzte Region Österreichs war, ein regelrechter Massentourismus überschwemmte das Wiener Umland. Um 1900 entwickelte sich ein differenziertes Angebot, das große Ähnlichkeiten zur gegenwärtigen Tourismusindustrie aufweist. Vieles von dem, was heute als Neuerung angepriesen wird, wurde damals vorweggenommen. So war beispielsweise das heutzutage beliebte „Mountainbiken" schon damals als „alpines Radfahren" äußerst populär.
Christian Matzka erläuterte ebenfalls das nicht immer ungetrübte Verhältnis der Touristen zu den BewohnerInnen des Wienerwaldes, die negativen Entwicklungen durch den Massentourismus und erste Ansätze eines Umweltbewusstseins sowie aufkommende nationalistische und rassistische Tendenzen des Tourismus im Wienerwald.
Auch einige Seitenhiebe zu den vermeintlichen Erfindern des Tourismus in Tirol durften nicht fehlen, doch am Ende des Abends war allen klar: Marga Schmidl | |||
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| Letzte Änderung: 2004-12-07 - Stichwort - Sitemap | ||||