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32. Typenkongress 2004 |
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Kurz gesagt: Schwungvoll, vergnüglich, aber mit wenig Biss bei den InhaltenGestützt auf die guten künstlerischen Leistungen der DarstellerInnen, nicht unwesentlich getragen vom Showtalent des Hannes Peschta, war es eine gelungene Veranstaltung, ein vergnüglicher Abend (und der muss bekanntlich bis Mitternacht zum Faschingskehraus dauern).
Als Neuentdeckung mit viel komödiantischem Talent das heurige Prinzenpaar Monika Traurig (im Zivilberuf Leiterin der Kindergruppe "Villa Lustig") und Erwin Sedlacek (Leiter der Bank Austria-Filiale in Purkersdorf). Dass deshalb die Zinsen für die Gemeindekredite gefallen sind, halten FinanzexpertInnen aber für ein Gerücht. * Wie immer gut und souverän Alfred Bollauf, Spar-Karl (Hr. Fenböck), Inge Nemec und Heidi Brandt.
Die Moderation von Heinz Hiermaier war unaufdringlich und sympathisch, die Witze waren allerdings mehr bemüht als umwerfend!
Den Europasong schließlich (Motto: Hauptsache ein gemeinsamer Feind) hätte man sich sparen können, nach meiner Meinung auch das ÖBB-Lied (das hat mir halt politisch weh getan).
Aber wo blieb der Biss?Beschränkt auf die Verteilung der grinsenden Münder des Grinselor *???
Das Gute an den sanften Inhalten: Es ist niemand böse (und gekränkt), und das geht schnell, weil auch der Grat zwischen persönlicher Verletzung und witziger Kritik sehr sehr schmal ist. Trotzdem schade, die Aufgabe der Faschingsnarren ist es eigentlich seit jeher, den Mächtigen (Oberen) den Spiegel vorzuhalten und die müssen es sich im Fasching gefallen lassen. Dieses Kritische fehlte am Typenkongress, konnte auch gar nicht kommen, weil maßgebliche Leute der Gemeindepolitik selbst mitmachen (wie Vizebürgermeister, GR Traurig, nichts gegen das schauspielerische Können der beiden!) Daran konnte die gelungenen Nummer zu den "Lintner -Bausünden" , der wirklich lustige "Grinselor"-Sketch und der tiefgründige Beitrag zum Bild mit dem "Affen" drauf, das in verschiedenen Büros des Bürgermeisters hing und schließlich "blau" wurde, nichts ändern. Wäre man böse, würde man sagen, in Purkersdorf erledigen die PolitikerInnen das Hofnarrengeschäft auch noch selbst. Oder könnte es sein, dass man auf die bekannte dünne Haut des Bürgermeisters Rücksicht nimmt? maria parzer
*) Für alle, die sich nicht auskennen: da hilft nur: das nächste Jahr hingehen!!! | ||||||||
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| Letzte Änderung: 2004-02-26 - Stichwort - Sitemap | |||||||||