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Sozial_ist ® sagt am 31.10.2011 14:18 zu Schlagitweit ®:Erster Beitrag

Re: Neubaustrecke Wien - St. Pölten



Die ÖBB schreibt:
"Durch die Hochleistungsstrecke kommt es zu erheblichen Reisezeitverkürzung im Personenverkehr. [...] zwischen Wien und St. Pölten knapp 25 Minuten (bei Zügen ohne Halt im Regionalbahnhof Tullnerfeld). Die regionale Anbindung des Raumes Tullnerfeld an das hochrangige Schienennetz wird durch den neuen Regionalbahnhof Tullnerfeld (500 Park&Ride-Plätze) mit kurzen Reisenzeiten- nach Wien und St. Pölten in jeweils knapp 15 Minuten - erweitert."
Klingt doch nicht so schlecht, oder?


Diese neue Roautenführung für den Fernverkehr hat Auswirkungen für den Regionalverkehr auf der alten Westbahn. Immerhin werden wir dann ein Trassenangebot zur Verfügung haben, das einen Taktverkehr mit kurzen Intervallen ermöglicht.
Andreas Offenborn und Gregor Planchè vom Aktionskomitee "Unsere Bahn - unsere Busse" haben dazu ein fertiges Fahrplanmodell ausgearbeitet. Das sieht eine Grundversorgung von 2 Schnellbahnzügen pro Stunde vor, einen Regionalzug (mit Halt in Pu Zentrum) und einen REX (mit Halt in Tullnerbach-Pr.). Morgens und abends verdichtet sich der Schenllbahnverkehr für je drei Stunden auf Viertelstundenintervalle.
Diese Planung findet Anerkennung von den ÖBB-Verantwortlichen. Jetzt bleibt nur mehr die Frage der Kosten. Und da ist für den Nahverkehr das Land zuständig. Aus St. Pölten ist dazu nicht viel zu vernehmen. Die Landesregierung stellt sich tot. Vor einigen Wochen haben die Bürgermeister der Region eine Resolution zur Unterstützung dieses innovativen Fahrplankozepts verabschiedet. Letzte Woche gab es ein Treffen von Vertetern von Westbahnanrainergemeinden mit dem Ziel die Landesregierung in dieser Causa zu aktivieren. Letztlich wird das Land mit seiner Finanzierungsbereitschat darüber entscheiden, ob wir ab Dezember 2012 einen attraktiven Bahnverkehr im westlichen Wienerwald erhalten. Machen wir ihnen Dampf!
Christian Schlagitweit


Weiterträumen herr schlagitweit... aber beim aufwachen nicht aus dem bette fallen ! was durch die entlastung der westbahn im schnellbahnverkehr erreicht wird, wird durch güerverkehr wieder aufgefüllt. das bringt eine höhere beelastung durch mangelnden aktiven lärmschutz bei güterzügen. ein solcher lärmschutz benötigt vom anfang der umrüstung bist zu ersten wirkungen 11 jahre, wie das beispiel schweiz zeigt. in österreich wurde noch nicht einmal damit begommen. wir dürfen uns also 15 weitere jahre AUF STÄRKERE UND STEIGENDE LÄRMBELASTUNG DURCH GÜTERZÜGE freuen. Was gedenken sie denn dagegen zu tun ? Schienenblokade im Purkersdorfer Zentrum mal für eine Nacht ?

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