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dicampi ® sagt am 01.07.2010 15:30 zu smiley ®:Erster Beitrag

Re: IKEA Wien West


Stimmt es, dass auf dem Gelände des ehemaligen NOVOTEL ein IKEA gebaut wird, oder ist es wieder nur ein Gerücht? Bitte nur kommentieren, wer es wirklich weiß. DANKE!


Originalzitat aus der Wiener Zeitung
Ikea ist auf Standortsuche: Auhof im Visier
* Machbarkeit bereits geprüft. * Möbelhaus wäre aber der U4 im Weg.

Wien. (roe) Ikea ist auf Standortsuche in Wien. Obwohl dies bereits am Mittwoch von der Österreich-Geschäftsführerin Helen Duphorn bestätigt wurde – die "WZ" hat darüber berichtet – wollte das schwedische Unternehmen am Donnerstag noch keine Details nennen. "Wir reden nicht über einen neuen Standort, bevor es intern eine Entscheidung gibt", so eine Ikea-Sprecherin. Außerdem habe dieses Thema derzeit "keine Priorität" – eine Entscheidung könnte noch Jahre dauern. Eines scheint aber schon gewiss zu sein: "Der Westen ist der Ort, der interessant sein könnte", hieß es weiter.
U-Bahn-Station Auhof?
Aus der Wiener Stadtplanung wurde das soweit bestätigt. Ikea habe sich für einen Standort beim Auhof interessiert. "Man ist aber auf keinen grünen Zweig gekommen", hieß es. Ein Möbelhaus beim Autobahnknotenpunkt Auhof würde nämlich verkehrstechnisch "Öl ins Feuer für den Einzugsbereich des Westens" bedeuten. Vor allem aber seien eine angedachte Verlängerung der U4 und eine Ikea-Filiale unvereinbar – weil es sich um den selben Wunsch-Standort handelt.
Ikea seien Alternativen weiter stadteinwärts angeboten worden, allerdings hätte die Halle in der Breite drei Meter einbüßen müssen: "Aber das scheint mit ihrem Baukastensystem nicht vereinbar zu sein", hieß es aus dem Rathaus.
Das war 2006 (!)
Inzwischen (fast 4 Jahre vergangen) will noch ein anderer das Grundstück vom Novotel:
Zitat:
St. Hanappi: Abriss und Umzug nach Auhof (16.06.10) VP-Gemeinderat Wolfgang Gerstl prescht mit einem Vorschlag nach vorne, der die Gemüter der Rapid-Fans erhitzen könnte
Der SK Rapid Wien und das Gerhard-Hanappi-Stadion gehören zu Hütteldorf, wie das Amen zum Gebet. Gemeinderat Wolfgang Gerstl könnte sich trotzdem vorstellen, das Stadion der Grün-Weißen nach Auhof abzusiedeln. Er stützt sich dabei auf eine Umfrage unter der Penzinger Bezirksbevölkerung.
Seit ziemlich genau 33 Jahren trägt Rapid Wien seine Heimspiele im Gerhard-Hanappi-Stadion in Hütteldorf aus. Das St. Hanappi, wie es von den Fans der Grün-Weißen ehrfurchtsvoll genannt wird, ist Kult unter den Rapid-Anhängern und es ist wirklich schwer vorstellbar, dass der österreichische Rekordmeis­ter irgendwann eine neue Heimat finden könnte.
Neues Stadion und U4-Ausbau
Doch VP-Gemeinderat Wolfgang Gerstl ist das ziemlich wurscht. Der Politiker lässt jetzt nämlich mit einem Vorschlag aufhorchen, der noch für Diskussionen sorgen wird. Er kann sich vorstellen, dass Rapid ein neues Stadion in Auhof bekommt. Konkret hat der Penzinger das Gelände des Novotel ins Auge gefasst. Das Drei-Sterne-Hotel hat im Oktober seine Pforten geschlossen und steht seitdem leer. „Wir haben hier ein riesiges Gelände, das genutzt werden könnte. Der Bau eines neuen Stadions würde natürlich die Verlängerung der U4 nach Auhof miteinschließen“, verweist der Gemeinderat auf eine alte VP-Forderung.
Unterstützung für sein Vorhaben bekommt Gerstl von der Penzinger Bevölkerung. In einer repräsentativen Umfrage, welche die Wiener Volkspartei vergangenen Februar unter der Penzinger Bezirksbevölkerung durchführen ließ, sprachen sich 52 Prozent der Befragten für den Neubau aus. 39 Prozent sind dagegen, während die restlichen neun Prozent keine klare Meinung zu dieser Frage haben.
Wohnungen statt Stadion
Dass das 17.500 Besucher fassende Hanappi-Stadion gerade unter Anrainern nicht unumstritten ist, ist kein Geheimnis. Das riesige Verkehrsaufkommen bei Heimspielen, sporadische Ausschreitungen der Fans und damit verbundene Sachbeschädigungen zehren schon seit langem an den Nerven vieler Hütteldorfer. Auch der oft kolportierte Ausbau der regelmäßig ausverkauften Rapid-Heimstätte auf 30.000 Plätze stößt nicht bei allen auf Gegenliebe.
Wolfgang Gerstl hätte auch schon Pläne für das Gelände, auf dem das Hanappi-Stadion jetzt steht: „Bei einem Stadionneubau in Auhof könnten anstelle des Hanappis geförderte Wohnungen gebaut werden.“ Was Rapid selbst von Gerstls Vorschlag hält, wissen wir noch nicht, da bis Redaktionsschluss leider niemand für eine Stellungnahme erreichbar war. Für Diskussionen unter den Anhängern der Grün-Weißen dürfte der Vorschlag des Wiener Politikers aber auf jeden Fall sorgen.
Alexander Schöpf

Aber auch das ist Schnee von gestern. Kein neues Stadion - vielleicht nur eine grüne U-Bahn ins Grüne? Als "ordentliche Beschäftigungspolitik", so wie bei der U2, wo auch noch die Ballungszentren dazugebaut werden müssen?

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