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DESCRIPTION:Foto: Â© Katharina Szepannek/Richard Jurtitsch\r\n\r\n\r\nKa
 tharina Szepannek\, geboren in Wien\, studierte von 1993 bis 2000 Geschi
 chte\, Slawistik und Politikwissenschaft an der UniversitÃ¤t Wien und ab
 solvierte eine Ausbildung fÃ¼r Dokumentarfilm an der VHS 8 in Kooperatio
 n mit der UniversitÃ¤t Wien. Malunterricht nahm sie u.a. bei Michaela Gh
 isetti\, Mo HÃ¤usler und Geraldine Blazejovski.\r\n\r\nSeit 2014 ist Kat
 harina Szepannek als freischaffende Malerin tÃ¤tig und prÃ¤sentiert ihre
  Arbeiten in Einzel- und Gruppenausstellungen. 2024 nahm sie am Symposiu
 m des „Atelier an der Donau“ teil. Seit 2024 studiert sie an der Univers
 itÃ¤t fÃ¼r Angewandte Kunst in Wien.\r\n\r\nKatharina Szepannek lebt und
  arbeitet in Pressbaum.\r\n\r\nGedanken zu ihren Werken in der Ausstellu
 ng:\r\n\r\nWas bleibt\, wenn das Vertraute verloren geht? Wenn Gewisshei
 ten ins Schlingern geraten – politisch\, klimatisch\, gesellschaftlich –
  und die eigene IdentitÃ¤t plÃ¶tzlich in Frage gestellt wird? Die Ausste
 llung roots ’n colours beginnt mit dieser Frage und entfaltet von dort a
 us ein dichtes Gewebe aus Erinnerung\, ZugehÃ¶rigkeit und VerÃ¤nderung.\
 r\n\r\nWurzeln – das sind nicht bloÃŸ Herkunftsorte. Es sind Sprachen\, 
 Muster\, Rituale\, GerÃ¼che. Sie reichen tief ins individuelle wie kolle
 ktive GedÃ¤chtnis\, spannen Verbindungen zwischen Menschen\, Kontinenten
 \, Zeiten. Doch selbst das tiefste Geflecht kann verletzt\, unterbrochen
 \, neu verknÃ¼pft werden. Heimat ist nichts SelbstverstÃ¤ndliches – und 
 IdentitÃ¤t kein fixer Zustand. Sie wandelt sich mit jeder Verschiebung\,
  dehnt sich aus\, zieht sich zusammen – je nachdem\, wo sie Resonanz fin
 det.\r\n\r\nDie Werke dieser Ausstellung verhandeln genau diese Fragilit
 Ã¤t. Ausgangspunkt waren afrikanische Stoffe – Sinnbilder von Geschichte
 \, Stolz\, kultureller Tiefe\, aber auch von Projektion\, Ignoranz\, Ver
 gessen. Aus ihnen entstand eine erste Bildsprache. Mit der Zeit traten w
 eitere Materialien hinzu: Ã¶sterreichische Dirndlstoffe – Symbole lokale
 r Tradition\, kollektiver Erinnerung\, familiÃ¤rer IdentitÃ¤t. In manche
 n Arbeiten sind diese Stoffarten miteinander verwoben – visuell\, konzep
 tuell\, politisch. Sie erzÃ¤hlen eine Geschichte\, die Ã¼ber Kontinente 
 hinausweist: von einer Welt\, in der Verwundbarkeit nicht Ausnahme\, son
 dern RealitÃ¤t ist. Von einer Wirklichkeit\, in der Flucht Teil einer ge
 meinsamen Vergangenheit wurde – und womÃ¶glich einer gemeinsamen Zukunft
  ist.\r\n\r\nDie Ausstellung lÃ¤dt ein\, die Richtung der Betrachtung um
 zukehren. Was\, wenn wir selbst gehen mÃ¼ssten – in ein Land\, das wir n
 icht gewÃ¤hlt haben\, ohne Sprache\, ohne Netz? Was wÃ¼rde bleiben von d
 em\, was wir fÃ¼r unsere Kultur halten? Welche Symbole\, welche Muster w
 Ã¼rden uns Halt geben? Welche Geschichten wÃ¼rden unsere Stoffe erzÃ¤hle
 n?(Katharina Szepannek) https://www.katharinaszepannek.at\r\n\r\n \r\n\r
 \nRichard Jurtitsch\, 1953 in Wien geboren ist ausgebildeter Graphiker\,
  und hat neben seiner Ausbildung an der Graphischen Lehr-und Versuchsans
 talt eine Siebdrucklehre und eine Lithographenlehre abgeschlossen. Die M
 alerei ist dennoch sein bevorzugtes Medium.\r\n\r\nRichard Jurtitschs Ge
 mÃ¤lde fungieren als aufgeweichte Spiegel der gesehen RealitÃ¤t\, sie si
 nd keine reinen Dokumentationen sondern hybride Tableaus zwischen Fiktio
 n und Abstraktion\, Metaphern des Blicks auf die Welt.Interessant ist Ri
 chard Jurtitschs Oeuvre vor allem auch in derGesamtschau. Verfolgt man s
 eine Arbeiten von den spÃ¤ten 80er Jahren bisjetzt hat sich formal sehr 
 viel geÃ¤ndert\, dennoch ziehen sich bestimmte Denkprozesse\, inhaltlich
 e Anliegen kontinuierlich durch seine Malerei.\r\n\r\nSeine aktuelle Wer
 kreihe\, in der Jurtitsch Pfingstrosen in unterschiedlichen Formaten por
 trÃ¤tiert\, ist eigentlich zufÃ¤llig entstanden:  „UrsprÃ¼nglich wollte 
 ich die Pfingstrosen fÃ¼r mich malen und wollte kein typisches Blumenbil
 d malen\, sondern die Blume wie ein Passfoto zeigen\, ganz explizit\, fr
 ontal\, ungeschminkt\, glasklar\, sachlich\, hart.\r\n\r\nRichard Jurtit
 isch lebt und arbeitet in Wien.\r\n\r\nwww.jurtitsch.at\r\n\r\n(Pressete
 xt)\r\n_________________________________________________________________
 _____________________________\r\n\r\nBegrÃ¼ÃŸung: Susanne Schlager\, Sta
 dtgalerie Purkersdorf\r\n\r\nWorte zur Ausstellung: Tanja Skorepa\, Kura
 torin\r\n\r\nErÃ¶ffnung: BGM Ing. Stefan Steinbichler\r\nKulturstadtrÃ¤t
 in Anja Rechberger\, Bakk.rer.soc.oec.\r\n\r\nMusikalischer Rahmen: „PlÃ
 ¶tzlich Trio“ (Franziska ZÃ¶berl\, Michaela Steininger\, Peter Szepannek
  – BlockflÃ¶te)\r\n\r\nKleiner Imbiss & Sekt\r\n\r\nAusstellungsbesichti
 gung wÃ¤hrend der Veranstaltungen der „BÃ¼hne“ oder nach Kontaktaufnahme
  mit den KÃ¼nstlerInnen\r\n\r\nFreie Platzwahl! Das bedeutet\, dass Sie 
 mit Ihrem Ticket entsprechend den Ã¶rtlichen Gegebenheiten Ihren Platz f
 rei auswÃ¤hlen kÃ¶nnen. Es kann sich dabei um SitzplÃ¤tze\, StehplÃ¤tze 
 oder eine Teilbestuhlung ohne Sitzplatzanspruch handeln.
 
LOCATION:Kulturverein "Die BÃ¼hne"
URL:https://www.die-buehne-purkersdorf.at/programm/
SUMMARY:Stadtgalerie Vernissage “roots `n colors”
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