Purkersdorf Online

Newsletter 2001-03-26



Vor 2 Stunden hat nun Schlögl seinen Totalaustieg aus der Politik 
angekündigt. Siehe z.b. www.orf.at.
Bürgermeister von Purkersdorf wolle er "vorerst" bleiben.
Ob es elegant von ihm war, das Ganze noch am Samstag gegenüber dem ORF als 
"Blödsinn" darzustellen sei dahingestellt. Er inszeniert das fast ohne 
Comeback-Möglichkeit.
Es wird sicher seine persönlichen Gründe haben.
Für Purkersdorf, das sich insgesamt in einer tiefgreifenden, wenn auch 
hoffentlich schöpferischen Krise findet, gilt es nun auszuloten, wie es 
weitergeht, flugs könnten wieder wichtige Entscheidungen anstehen. LIB 
trifft sich routinemäßig heute Montag
abend

Im Übrigen: Danke Wien, du bist wirklich anders,
danke ganz LIB!!!!!!!!!
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Aufruf  gegen Zerschlagung der ÖBB: Sicherheit vor Profit

siehe auch Presseaussendung:
www.glb.at/eisenbahn

Dieser Tag bietet uns allen die Möglichkeit, öffentlich und medial in
 Erscheinung zu treten. Die ITF soll weltweit sehen,
 dass auch bei uns das Chaos
 herrscht und wir uns das nicht länger gefallen
 lassen.

 Alle, die mit der Zerschlagung der Bahnen nicht
 einverstanden sind oder auch
 andere internationale Probleme aufzeigen
 wollen, müssen sich an diesem
 Aktionstag aktiv beteiligen.


 Treffpunkt: Donnerstag, 29. März 2001
 9.00 Uhr vor dem Wiener Südbahnhof


 2. Internationaler Aktionstag
 der ITF
 29. März 2001
 Zum zweiten Mal ruft die ITF
 (Internationale-Transportarbeiter-Föderation) und
 ihre 570 angeschlossenen Gewerkschaften (Seeleute,
 Häfen, Eisenbahn,
 Straßentransport, Zivilluftfahrt, Binnenschifffahrt,
 Fischereiwirtschaft und
 Fremdenverkehrsdienste) zu einem globalen
 gewerkschaftlichen Aktionstag auf.
 Dieses Jahr steht er unter dem Motto:

 "Sicherheit geht vor Profit "

 Durch die fortschreitenden weltweiten
 Liberalisierungen und Strukturreformen bei
 den Bahnen wird nur noch der Profitgedanke in den
 Vordergrund gedrängt, dadurch
 ist primär die Sicherheit für Kunden und
 EisenbahnerInnen in Gefahr. Wichtige
 Investitionen ins Eisenbahnsystem werden ausbleiben
 und durch die Privatisierungen wird es weiter zu enormen
 Personalabbau kommen.

 Gewerkschaften in mehr als 50 Ländern der Welt
 werden sich daran beteiligen um
 zu demonstrieren, dass der Erhalt eines sicheren,
 öffentlich zugänglichen und
 benützerfreundlichen Eisenbahnsystems ein globales
 Bedürfnis darstellt. Auch
 Österreich stellt in der eingangs dargestellten
 Entwicklung keine Ausnahme dar
 und somit sind auch die heimischen
 Eisenbahnunternehmen - allen voran die ÖBB -
 davon betroffen. Um dies aufzuzeigen und auf das
 Risiko der durch die politische
 Debatte losgebrochenen Veränderungen aufmerksam zu
 machen, wird sich die
 Gewerkschaft der Eisenbahner auch aktiv am
 internationalen Aktionstag
 beteiligen.

 PROGRAMM: Pressekonferenz: "Eisenbahnergewerkschaft
 fordert Investitionen in die
 Bahnsicherheit" (9.30 Uhr, Wiener Südbahnhof,
 Sondergastraum Ostseite)
 SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder nimmt im Rahmen des
 internationalen Aktionstages
 der Eisenbahnergewerkschaft und der ITF an einer
 PODIUMSDISKUSSION mit dem
 Vorsitzenden der Gewerkschaft der Eisenbahner,
 ETF-Präsident Wilhelm Haberzettl,
 der Verkehrsexpertin der Wiener Arbeiterkammer,
 Sylvia Sarreschtehdari-Leodolter
 sowie den Verkehrssprechern der Parlamentsparteien,
 Helmut Kukacka (ÖVP),
 Reinhard Firlinger (FPÖ) und Eva Lichtenberger
 (Grüne) teil. Die Diskussion, die
 von Dr. Martin Fritzl von der Tageszeitung "Die
 Presse" geleitet wird, steht
 unter dem Titel "Profit statt Sicherheit? Die
 Sicherheit der Bahn und die
 geplante Privatisierung der ÖBB" (10.00 Uhr, Wiener
 Südbahnhof, Abfahrtshalle
 Ostseite).
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 Tel. Nr.: 01- 54641- 220
  E-mail: ernst.wieser@gde.oegb.or.at
 URL: http://www.glb.at/eisenbahn


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