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Ergebnisse GR-Sitzung (2)

Purkersdorf

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Bericht aus dem Gemeinderat vom 25.9.2007:, Teil 2
Siehe auch: Teil 1

Kindergarten wird aus dem Zentrum in die Peripherie verlegt

Gegen Umwelt und Vernunft beschlossen!

Ein neuer Kindergarten ist für Purkersdorf notwendig, die WIPUR war mit der Standortsuche beauftragt.

Ergebnis der monatelangen Tätigkeit: Man will den Kindergarten aus dem Zentrum in die untere Wintergasse absiedeln. 

 Trotz gewichtiger Argumente, die dagegen sprechen, wurde der Standort „Wintergasse 46“ (bei der ehemaligen Kläranlage) mit den Stimmen von SPÖ und PUL beschlossen .

  Die wichtigsten Gründe dagegen:

  Eine unzumutbare Verkehrsbelastung für die AnrainerInnen der Herren- und Wintergasse.

  • Ist mit öffentlichen Verkehrsmittel schwer erreichbar (man kann nur in Purkersdorf-Sanatorium unter der ÖBB durch und in Unterpurkersdorf über die Bahn hinkommen)
  • Als Klimaschutz -Gemeinde soll Purkersdorf Verkehr vermindern und nicht neuen schaffen. 150 – 200 kg zusätzlichen täglichen CO2-Ausstoß verursacht Purkersdorf mit dieser Fehlentscheidung. Die Absichten zum Klimaschutz verkommen immer mehr zur Farce.
  • täglich zusätzlich ca. 750 km mit dem Auto gefahren, das entspricht täglich einer Tankfüllung.
  • Kostet den Eltern Zeit
  • Raumplanung : ab 2012/13 werden große Flächen des Bahnhofs Unterpurkersdorf frei. Vorerst soll die Gemeinde einen Masterplan erstellen, wie diese verwertet werden. Erst dann sollen Detailplanungen und Projekte dort entwickelt werden.

Notlösung statt Raumplanung

 Letztlich ausschlaggebend für diese Lösung war, dass das Grundstück billig ist und es

bisher (!!) keinen Widerstand bei der mit dem zusätzlichen Verkehr belasteten Bevölkerung in der Herrengasse und Wintergasse gegeben hat, im Gegensatz zum Standort „Tennisplatz“**, wo es sehr heftigen Widerstand gibt.

(Dass sich die AnrainerInnen wehren, wenn der Verkehr im Wohngebiet zunehmen soll, ist selbstverständlich, eine Lösung ohne zusätzliche Belastung eines Wohngebietes wurde hier aber nie gesucht!)

  Dem drohenden Verkehrsdesaster will der Bürgermeister mit einer Brücke über den Bahnhof begegnen. Bei solchen Folgekosten relativiert das Argument als „billiger Standort.“ 

 Im Ergebnis eine Entscheidung, die sich gerade als Gegenteil einer nachhaltigen Raumplanung herausstellt:

  • Ziel einer seriösen Raumplanung wäre es, für voraussehbare Projekte wie Kindergartenneubau Grundstücke rechtzeitig als Reserve zu beschaffen (passiert in Purkersdorf nicht), dass spontan kein passendes Grundstück in einem Gebiet mit vielen neuen Wohnungen wie der Wiener Strasse zur Verfügung steht, wie die WIPUR immer anführt, ist auch ohne die „Expertise“ der WIPUR klar! 
  • Das einzig diskutierte Alternativprojekt am Tennisplatz wurde wegen des Widerstandes u.a. des Tennisclubs fallen gelassen - der Tennisplatz hätte in die Wintergasse verlegt werden sollen

  Wie meinen, die Entscheidung für den Kindergartenstandort ist zu langfristig und wichtig für eine Notlösung!

** Es ist vielleicht nicht bekannt, dass der Tennisclub der Gemeinde jährlich € 688,74 an Pacht zahlt, (Grundstücksgröße 4000qm!), der Vertrag läuft bis 2010.

GR Christian Schlagitweit
schlagitweit@aon.at

GR maria parzer
maria.parzer@puon.at


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Letzte Änderung: 2007-09-30 - Stichwort - Sitemap