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Verschiedenes
Aus der Niederösterreichischen Landeskorrespondenz:
Öffentlicher Nahverkehr wird ständig ausgebaut
Eine Möglichkeit einer attraktiven Anbindung an das Nahverkehrsnetz in Wien sind Buslinien aus dem Wiener Umland. Für drei dieser Linien hat die Landesregierung nun rund 412.000 Euro an Förderungen freigegeben, das entspricht rund 30 Prozent der Projektkosten. Zum einen handelt es sich dabei um die Linien 269 und 270 durch die die Gemeinden Brunn am Gebirge, Maria Enzersdorf und Mödling im Süden Wiens an die U6-Station in Siebenhirten angebunden werden. Konkret erfolgt diese Anbindung durch eine Streckenverlängerung der VOR-Buslinie 270 zum Campus 21 in Brunn am Gebirge sowie der VOR-Buslinie 269 von Maria Enzersdorf Südstadt zum Bahnhof Mödling. Auf beiden Linien wurden die Intervalle auf einen 20-Minuten-Takt in den Hauptverkehrszeiten und einen 30-Minuten-Takt tagsüber und an Wochenenden verdichtet und die Betriebszeiten bis Mitternacht verlängert. Auch der Besuch von Abendveranstaltungen in Wien und die Heimfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird durch die Verknüpfung der Buslinien mit der U6 und der Betriebszeitverlängerung möglich. Zum anderen handelt es sich um die Linie von Klosterneuburg zum Handelskai, der für Klosterneuburg einen zentralen Verkehrsknotenpunkt zu wichtigen Anschlussverbindungen des öffentlichen Verkehrs darstellt, etwa zur U-Bahnlinie U6, zu den Schnell- und Regionalbahnen S1, S2, S3, R15 und R30 sowie zu den Autobuslinien 5A und 11A.
Aus einer OTS-Aussendung:
Wienerwald-Hoffeste und Wienerwald-Geschenkkorb werden vom Land Niederösterreich gefördert
Initiativen wie die "Dachmarke Wienerwald" tragen dazu bei, die unzähligen Naturschönheiten unseres Bundeslandes einem breiten Publikum bekannt zu machen. Für die Projekte der "Dachmarke Wienerwald" hat nun die Landesregierung eine Förderung in der Höhe von rund 65.600 Euro beschlossen. Das Land Niederösterreich unterstützt mit dieser Summe die Präsentation des Wienerwaldes in Form von zwei Wienerwald-Hoffesten, die ab heuer jährlich durchgeführt werden. Zusätzlich ist ein zweitägiger Auftritt in einem Wiener Einkaufszentrum geplant, wobei auch der Biosphärenpark Wienerwald vorgestellt wird. Weiters wird der "Wienerwald-Geschenkkorb" gefördert, der mit regionstypischen, qualitativ hochwertigen Produkten aus dem Wienerwald gefüllt wird.
"Das obere Wiental in alten Ansichten"
Vor kurzem hat der in Tullnerbach wohnhafte Kunsthistoriker Mag. Diether Halama den zweiten Band seiner Buchserie "Das obere Wiental in alten Ansichten" herausgegeben. In diesem neuen Bild- und Textband, der sich auf die Zeit von 1918 bis 1945 bezieht, finden sich 500 historische Abbildungen aus Ortsteilen von Neu-Purkersdorf, Tullnerbach, Pressbaum, Wolfsgraben und Rekawinkel (alle Bezirk Wien-Umgebung) sowie zahlreiche Texte und Geschichten, die vom damaligen Leben in dieser Gegend berichten. So wird beispielsweise auf das gesellschaftliche Leben in den Pfarren, bei den Freiwilligen Feuerwehren sowie bei den diversen Theatergruppen und Vereinen eingegangen. Aber auch über Schulen, Gaststätten und "politische" Feiern von damals wird in dem Buch umfangreich berichtet. Das im "Heimat-Verlag" erschienene, 160 Seiten starke Werk kann ab sofort beim Verfasser sowie bei den Gemeindeämtern von Pressbaum, Tullnerbach und Wolfsgraben zum Preis von 29,50 Euro erstanden werden.
Der erste Band der Reihe "Das obere Wiental in alten Ansichten" ist im Herbst 2003 erschienen. In diesem wird das Leben im oberen Wiental im Zeitraum von 1858 bis 1918 behandelt. Ein dritter Band ist in Vorbereitung. In diesem wird sich Halama den Besonderheiten des oberen Wientals in der Zeit von 1945 bis 1970 widmen.
Nähere Informationen: Mag. Diether Halama, 3013 Tullnerbach-Lawies, Franz-Schubert-Straße 14, Telefon 02233/539 04.
Infos im Internet: http://www.purkersdorf-online.at/kultur/halama/index.php zu Band 1 und http://www.purkersdorf-online.at/kultur/halama/wiental2.php zu Band 2.
Infos aus dem "südlichen" Wienerwald:
- Die Straße im Helenental wird weiter ausgebaut.
- In der Hinterbrühl wurden im und beim ehemaligen "Haberlsteinbruch" ohne Genehmigung mehr als sechs Hektar Wald gerodet/verwüstet, außerdem drohte ein Wanderweg abgesperrt und die freie Betretbarkeit des Waldes zu
Erholungszwecken in unzulässiger Weise eingeschränkt zu werden. Laut NÖN wurde ein forstpolizeiliches Verfahren bei der BH Mödling eingeleitet (NÖN 50/2004, Mödlinger Ausgabe).
- Beim Steinbruch bei Gaaden im Anningergebiet wurde die Rodungsbewilligung über 16 Hektar erteilt! Das Gebiet ist mehrfach geschützt (Landschaftsschutzgebiet, Natura 2000, Alpenkonvention, Schutzgebiet gegen Bergbaue u.a. für die Heilquellen in Gaaden ...). Grundeigentümer sind die Österreichischen Bundesforste. Seit Jahren setzten und setzen sich viele Organisationen (Schöffelverein, Naturschutzbund, Wienerwaldkonferenz, Alpenvereinssektionen Mödling
und Liesing-Perchtoldsdorf, Umweltdachverband, Alliance for Nature, WWF, Kuratorium Rettet den Wald, VEREIN ZUR RETTUNG NATÜRLICHER LEBENSRÄUME IN MÖDLING UND UMGEBUNG ...) und Einzelpersonen gegen die Steinbrucherweiterung
ein. Der OeAV-Landesnaturschutzreferent Martin Nagel hat sogar aus Protest seinen Schöffelpreis öffentlich verbrannt.
Monika Schöner
(Naturschutzwartin des Österreichischen Alpenverein Sektion Liesing-Perchtoldsdorf)
Aus einem Internet-Artikel von Karin Tschavgova:
"Das Land zeigt sich im Großen und Ganzen erbarmungslos zersiedelt. Auch dort, wo sich mehrere Einfamilienhäuser zu einer Gruppe formieren, stehen sie wie zufällig nebeneinander. Siedlungscharakter entsteht nicht, auch wenn das Fertighaus X von Hanlo in zehnfacher Ausführung zu sehen ist. Jedes bleibt für sich und grenzt sich ab, dreht sich weg vom Nachbarn und behauptet keck mit Vollton(farbe) Individualität. Was die anderen - die ?seriösen? ziegelmassiv Gebauten - mit jedem Erker, jedem Türmchen und jeder als Handwerkskunst verkauften Massenware sichtlich souverän übertreffen."
Nein, es geht nicht um den Wienerwald, die Autorin fuhr durch das Grazer Umland.
Aber: Ist diese Entwicklung nicht auch an vielen Orten im Wienerwald zu beobachten?
Einer sinnvollen Alternative unserem Bedürfnis nach "Wohnen im Grünen" anders zu begegnen, ist die Tagung
"WIE KOMMT DER FREIRAUM IN DEN WOHNBAU? - Diskussion von Strategien, die eine Aufwertung des Wohnumfeldes im Geschosswohnbau ermöglichen" am 27. Jänner 2005 in der Technische Universität Wien gewidmet.
Anmeldung und Information unter: http://www.landscape.tuwien.ac.at/freiraum_wohnbau/index.htm bzw. am Institut für Städtebau, Landschaftsarchitektur und Entwerfen, Fachbereich Landschaftsplanung und Gartenkunst, 1040 Wien, Operngasse 11, Tel.: 01/58801/26110.
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Termine
Netzwerk Wienerwald Treffen
Unser nächstes Treffen findet am 28. Jänner 2005 um 17.30 Uhr im Stadtheurigen (Ullmann) in Purkersdorf, Unterer Hauptplatz statt. Dabei soll vor allem Art und Weise weiterer Netzwerk Wienerwald Aktivitäten besprochen werden, ebenso die gemeinsame Zukunft der Wienerwaldkonferenz (und der Biosphärenpark Wienerwald sowieso).
Zum Schluss noch der Hinweis auf unsere Fragebogenaktion mit der Bitte daran teilzunehmen!
Der Fragebogen kann unter http://www.netzwerk-wienerwald.at/ heruntergeladen und ausgefüllt per E-Mail an uns zurückgesendet werden.