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Bürgermeister zu Sagbergumwidmung + Kommentar

Purkersdorf

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Baum

Kommentar J. Baum:

Die Antwort des Bürgermeisters auf einen Brief von wegen der Wiesenumwidmung besorgten Bürgern ist mehrfach interessant:

Zu diesem Brief wäre einiges zurechtzurücken:

Das Wichtigste:

Erstens gibt der Bürgermeister damit im nachhinein meines Wissens jetzt erstmals zu, dass Umwidmungen schon früher zugesagt wurden. Da ich zu dieser Zeit Stadtrat war, weiß ich ziemlich genau, dass damals seine Sprechweise eine andere war: "Das sind die Wünsche der ÖBF und wir werden sehen". Welche ähnlichen Privatzusagen des Bürgermeisters an (große) Firmen auf Kosten der Umwelt gibt es noch?

Zweitens ist es - vorsichtig ausgedrückt - verwirrend, was er unter dem Grundstück am Sagberg meint, das es "nicht am Bach liegt". Entweder ist das ein Flüchtigkeitsfehler, eine absichtliche Verharmlosung oder schlicht eine Fehlinformation. Oder der Hinweis auf eine "Teilfläche" ist schon ein (fauler) "Kompromiss" einer neuen Verhandlung mit den Bundesforsten.

Dass der Bürgermeister drittens nun als Ökoexperte ("Wiese... ökologisch nicht so wichtig") auftritt, zeigt, dass er nicht nur das Milleniumsjahr offenbar übersehen hat: alle ExpertInnen sagen, dass gerade die selten gewordenen Wiesen das ökologisch sensibelste sind. Gerade in Purkersdorf.

Offenbar will sich die rosa-schwarze Koalition über Purkersdorf hinaus in Geschichtsbücher eingehen: Während nach dem Wienerwald-Milleniumsjahr alle Wienerwald-Interessierten vom Biosphären-Park oder Nationalpark reden, werden in Purkersdorf ohne Not seltene Wiesen verbaut. Daran wird er von mir jedenfalls laufend erinnert werden, solange er Bürgermeister ist. Denn das ist schlicht eine Schande!


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Letzte Änderung: 2003-01-10 - Stichwort - Sitemap