Purkersdorf Forum Archiv 2001
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Michael Huber sagt am 16.10.2001 09:45 h:Nächster Beitrag

Fertigteilhaus - Haus der Jugend


In einem Gespräch mit der Gemeinderätin Inge Preiß, bekam ich den Hinweis auf das Fertigteilhaus der Pfadfinderjugend in Mistelbach:
http://www.scout.at/mistelbach/
Die Pfadfindergruppe in Mistelbach ist dabei ein Fertigteilhaus zu errichten, was sich durch zahlreiche Eigenleistungen und Spenden... mit einem nicht sehr hohen Preis zu Buche schlagen wird.
Ich kann mir vorstellen in Purkersdorf ähnliches durchzuziehen. Wir errichten in der Fürstenberggasse ein Fertigteilhaus. Den Innenausbau nehmen Gemeindearbeiter, Jugendliche, Freiwillige, HelferInnen... vor. Damit können wir sicher einiges an Kosten sparen.
nach meiner Vorstellung sollte das "Haus der Jugend" aus vier Komplexen bestehen:
1. Jugendzentrum: eigene Räumlichkeiten, Büro, Sitzungsraum, Proberaum... 2. Jugendtrakt: Räume für Jugendvereine 3. gemeinsamer Veranstaltungsraum 4. Räumlichkeiten für die Suchtberatung
Die Räume sollten getrennte Zugänge haben. Man kann überlegen ob man eine gemeinsame Küche macht, oder ob es da nur eine für das Jugendzentrum gibt mit Mitbenützung für die anderen.
Das Jugendzentrum sollte die Leitung und Verantwortung für diese Räumlichkeiten haben, wobei es eine/n der Gemeindeverantwortliche Ansprechperson geben sollte.
Außerdem bin ich dafür, dass wir bezüglich der Subventionen für das Jugendzentrum eine klare Trennung zwischen:
"Und was noch sein sollte: rechnerische und auch juridische Trennung von Aktivitäten Agathon - Jugendarbeit sozial und Agathon - JuZe operativer Tagesbetrieb. Damit würden alle Mißverständnisse ausgeräumt und eine Öffnung eher möglich" (Zitat Rainer Aigner)
Man wird wahrscheinlich auch die angesprochenen Probleme und Kritiken mit dem Jugendzentrum besprechen müssen, dafür halte ich aber den persönlichen und direkten Kontakt für besser. Ich kann mir vorstellen eine Diskussionsrunde mit allen KritikerInnen, BefürworterInnen und "Voreingenommenen" abzuhalten.
Ich bin auf jedenfall dafür eine rasche aber auch gute Lösung zu finden. Die Fürstenberggasse halte ich für geeignet und eine "Öffnung" des Jugendzentrums (soweit da nicht ohnehin Bemühungen bestehen) halte ich für sinnvoll.
In diesem Sinne, gemeinsam nach vorneschauen als einsam zurückbleiben.
Mitreden und Mitbestimmen.
Michael Huber
PS.: Ich halte das Jugendzentrum in seiner momentanen Form für sehr gut. Die MitarbeiterInnen sind sehr bemüht, haben ein gutes Programm, eine gute Ausbildung und vor allem einen guten Zugang zur Jugendarbeit. Mir gefällt auch ihre Einstellung. Vielleicht sollte man/frau aber in mancher Hinsicht überlegen, das Jugendzentrum den Wünschen der Jugendlichen anzupaßen, als zu hoffen, dass sich die Jugendlichen dem wohlgemeinten Engagement des Jugendzentrums anpaßen. Vielleicht kann man hier einen Mittelweg finden.

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