Re: IKEA Wien West
> Stimmt es, dass auf dem Gelände des ehemaligen NOVOTEL ein
> IKEA gebaut
> wird, oder ist es wieder nur ein Gerücht? Bitte nur
> kommentieren, wer
> es wirklich weiß. DANKE!
Originalzitat aus der Wiener Zeitung
Ikea ist auf Standortsuche: Auhof im Visier
* Machbarkeit bereits geprüft.
* Möbelhaus wäre aber der U4 im Weg.
Wien. (roe) Ikea ist auf Standortsuche in Wien. Obwohl dies bereits am
Mittwoch von der Österreich-Geschäftsführerin Helen Duphorn bestätigt
wurde – die "WZ" hat darüber berichtet – wollte das schwedische
Unternehmen am Donnerstag noch keine Details nennen. "Wir reden nicht
über einen neuen Standort, bevor es intern eine Entscheidung gibt", so
eine Ikea-Sprecherin. Außerdem habe dieses Thema derzeit "keine
Priorität" – eine Entscheidung könnte noch Jahre dauern. Eines scheint
aber schon gewiss zu sein: "Der Westen ist der Ort, der interessant sein
könnte", hieß es weiter.
U-Bahn-Station Auhof?
Aus der Wiener Stadtplanung wurde das soweit bestätigt. Ikea habe sich
für einen Standort beim Auhof interessiert. "Man ist aber auf keinen
grünen Zweig gekommen", hieß es. Ein Möbelhaus beim Autobahnknotenpunkt
Auhof würde nämlich verkehrstechnisch "Öl ins Feuer für den
Einzugsbereich des Westens" bedeuten. Vor allem aber seien eine
angedachte Verlängerung der U4 und eine Ikea-Filiale unvereinbar – weil
es sich um den selben Wunsch-Standort handelt.
Ikea seien Alternativen weiter stadteinwärts angeboten worden,
allerdings hätte die Halle in der Breite drei Meter einbüßen müssen:
"Aber das scheint mit ihrem Baukastensystem nicht vereinbar zu sein",
hieß es aus dem Rathaus.
Das war 2006 (!)
Inzwischen (fast 4 Jahre vergangen) will noch ein anderer das Grundstück
vom Novotel:
Zitat:
St. Hanappi: Abriss und Umzug nach Auhof
(16.06.10) VP-Gemeinderat Wolfgang Gerstl prescht mit einem Vorschlag
nach vorne, der die Gemüter der Rapid-Fans erhitzen könnte
Der SK Rapid Wien und das Gerhard-Hanappi-Stadion gehören zu Hütteldorf,
wie das Amen zum Gebet. Gemeinderat Wolfgang Gerstl könnte sich trotzdem
vorstellen, das Stadion der Grün-Weißen nach Auhof abzusiedeln. Er
stützt sich dabei auf eine Umfrage unter der Penzinger Bezirksbevölkerung.
Seit ziemlich genau 33 Jahren trägt Rapid Wien seine Heimspiele im
Gerhard-Hanappi-Stadion in Hütteldorf aus. Das St. Hanappi, wie es von
den Fans der Grün-Weißen ehrfurchtsvoll genannt wird, ist Kult unter den
Rapid-Anhängern und es ist wirklich schwer vorstellbar, dass der
österreichische Rekordmeister irgendwann eine neue Heimat finden könnte.
Neues Stadion und U4-Ausbau
Doch VP-Gemeinderat Wolfgang Gerstl ist das ziemlich wurscht. Der
Politiker lässt jetzt nämlich mit einem Vorschlag aufhorchen, der noch
für Diskussionen sorgen wird. Er kann sich vorstellen, dass Rapid ein
neues Stadion in Auhof bekommt. Konkret hat der Penzinger das Gelände
des Novotel ins Auge gefasst. Das Drei-Sterne-Hotel hat im Oktober seine
Pforten geschlossen und steht seitdem leer. „Wir haben hier ein riesiges
Gelände, das genutzt werden könnte. Der Bau eines neuen Stadions würde
natürlich die Verlängerung der U4 nach Auhof miteinschließen“, verweist
der Gemeinderat auf eine alte VP-Forderung.
Unterstützung für sein Vorhaben bekommt Gerstl von der Penzinger
Bevölkerung. In einer repräsentativen Umfrage, welche die Wiener
Volkspartei vergangenen Februar unter der Penzinger Bezirksbevölkerung
durchführen ließ, sprachen sich 52 Prozent der Befragten für den Neubau
aus. 39 Prozent sind dagegen, während die restlichen neun Prozent keine
klare Meinung zu dieser Frage haben.
Wohnungen statt Stadion
Dass das 17.500 Besucher fassende Hanappi-Stadion gerade unter Anrainern
nicht unumstritten ist, ist kein Geheimnis.
Das riesige Verkehrsaufkommen bei Heimspielen, sporadische
Ausschreitungen der Fans und damit verbundene Sachbeschädigungen zehren
schon seit langem an den Nerven vieler Hütteldorfer. Auch der oft
kolportierte Ausbau der regelmäßig ausverkauften Rapid-Heimstätte auf
30.000 Plätze stößt nicht bei allen auf Gegenliebe.
Wolfgang Gerstl hätte auch schon Pläne für das Gelände, auf dem das
Hanappi-Stadion jetzt steht: „Bei einem Stadionneubau in Auhof könnten
anstelle des Hanappis geförderte Wohnungen gebaut werden.“
Was Rapid selbst von Gerstls Vorschlag hält, wissen wir noch nicht, da
bis Redaktionsschluss leider niemand für eine Stellungnahme erreichbar
war. Für Diskussionen unter den Anhängern der Grün-Weißen dürfte der
Vorschlag des Wiener Politikers aber auf jeden Fall sorgen.
Alexander Schöpf
Aber auch das ist Schnee von gestern. Kein neues Stadion - vielleicht
nur eine grüne U-Bahn ins Grüne? Als "ordentliche
Beschäftigungspolitik", so wie bei der U2, wo auch noch die
Ballungszentren dazugebaut werden müssen?