Re: Stangl für die ÖVP
Hallo liebe Forumsteilnehmer!
Als erster möchte ich mich ganz herzlich dafür entschuldigen, daß ich
mich jetzt erst melde,vor allem bei Dir liebe Maria Parzer, aber ich
bin erst gestern Abend von einer sehr intensiven Arbeitswoche aus
Kreta zurückgekommen und hatte nicht die Muse und auch nicht die Zeit,
so wie Du Maria in Deinem Ministerium, tagtäglich ins PUON zu schauen.
Mea Culpa
So nun zum Beitrag!
Ich möchte mich beim Verfasser dieses Beitrags ganz herzlich bedanken,
da er mir erstens eine Flasche Schampus verschafft hat, da ich die
Wette gewonnen habe und ich mit einen infantilen Beitrag gesäumt mit
Neid und Missgunst von Seitens der SP Fraktion gerechnet habe.
Und Zweitens bietet mir dieser Beitrag die Möglichkeit Deine
Wissenslücken zu füllen und einiges aufzuklären.
Du dürftest offensichtlich nicht zur Spitze der SP Fraktion gehören,
da Du sonst wüßtest, wie alles abgelaufen ist.
Denn in einem Gespräch Mitte 2008 mit 5 SP Fraktionsmitgliedern, keine
Ahnung mehr wer die alle waren, aber auf alle Fälle waren der
Bürgermeister und der SP Fraktionsobmann dabei, habe ich meinen
Rücktritt aus der SP Fraktion kundgetan.
Ich habe klar und deutlich erklärt, warum.
Danach folgten noch einige Gespräche mit dem Bürgermeister, der mich
dann darum bat, weiterhin im Gemeiderat zu bleiben. Er wolle Mitte
2009 sowieso auch gehen und er will, daß wir das gemeinsam tun. Aus
Respekt und Wertschätzung ihm gegenüber ging ich dieser Bitte nach und
sagte ihm aber sehr wohl, daß meine Tätigkeiten im Gemeinderat nur
mehr beschränkt sein können, da sich bei mir ein neuer
Tätigkeitsbereich eröffnet hatte, der sehr viel Zeit in Anspruch
nimmt. So war alles geklärt.
Soweit es zeitlich verinbar war ging ich zu den Ausschüssen, aber
nicht mehr zu den Gemeinderatssitzungen...übrigens wie einige ander SP
Mitglieder ebenso.
Nachdem ich dann bis Mitte 2009 auf einen gemeinsamen Austritt mit dem
Bürgermeister aus dem Gemeinderat wartete und nichts, wie abzusehen
war, passierte, trat ich im September 2009 aus.
Dies ebenfalls in Absprache mit dem SP Fraktionsobmann und dem
Bürgermeister. Beide honorierten mein faires und ehrliches Verhalten
und lobten meine Handschlagsqualitäten. Danach war meine politische
Tätigkeit mit der SP beendet.
Auf die Anspielung ich wollte unbedingt Sozialstadträtin werden...
Ich weiß nicht, wie oft ich einem Kleingeist das noch wiederholt sagen
muß, der immer noch hartnäckig an diesem Irrsinn festhält. Aber
vielleicht schaffst du es jetzt es zu verstehen.
Ich hatte nie die Absicht diesen Posten zu bekommen. Im Gegenteil. Ich
war in den 3 Jahren Gemeinderatstätigkeit sehr aktiv ( nachzulesen im
neuen ECHO), mehr als manche Stadträte, und das möge Dir vielleicht
den Anschein erweckt haben, daß ich den Posten haben will.
Aber ich verrate Dir etwas. Ich kann diesen Posten aus zwei Gründen,
die ich hier nicht weiter erläutern möchte, gar nicht annehmen. Und
noch was verrate ich Dir, diese Gründe weiß auch der Bürgermeister,
die ich ihm gesagt habe, nachdem er mir den Posten angeboten hatte.
Also redets einfach einmal miteinander. Dann tät ma uns das alles hier
ersparen.
Im Namen der ÖVP Purkersdorf bedanke ich mich bei Dir für Deine
Glückwünsche, denn ich war nicht nur stolz als mich Elisabeth Mayer
und ihr tolles Team gefragt haben, ob ich mit ihnen gemeinsam für
Purkersdorf die Zukunft bestreiten möchte. Sondern es brauchte nicht
viel Überredungskunst der ÖVP, denn sie hatte in den letzten Jahren
gezeigt, daß die ÖVP Purkersdorf die Familen-, die Sozial-, und die
Bildungspartei Purkersdorf ist.
Eine aktive Partei für die Kommunalpolitk die Nähe zum Bürger ist und
auch dementsprechende Aktionen in den letzten Jahren gesetzt haben.
Familiensommer, Spielenachmittage, etc. Aktivitäten, die ich bei der
SP vermisst habe.
Und nun zum Schluß: Ich weiß nicht warum diese Aufregung. Ersten
einmal sind Politrochaden was ganz normales. Ich erinnere, daß ein
Matzka bei der ÖVP war, daß eine Pleischl auf der Grünenliste stand,
als sie dann doch plötzlich auf Platz 2 der SP auftauchte und daß eine
Erben als SPÖ Mitglied bei den Grünen jetzt ist. So ist mein Wechsel
ja eigentlich harmlos. Oder warum auf einmal die Panik?
Als ich deinen Beitrag gelesen habe, habe ich mich an das
Trotzverhalten meines Sohnes vor ein paar Jahren erinnert, als er
damals wütend und stampfend meinte: "wenn Du nicht das machst, was ich
Dir sage, dann hab ich Dich nicht mehr lieb und dann bist Du doof." Er
war damals drei Jahre alt und es verging nach einigen Wochen. Bei dir
allerdings ....na, ja versuch an dir zu arbeiten.
Und da fragt man sich noch, warum eine Mondl,eine Erben, eine Stangl,
ein Bauer die Nase volle haben?
Mein Ziel für Purkersdorf ist, daß endlich der Alleingang der SP ein
Ende hat und sie wieder lernen muß gemeinsam für eine besseres
Purkersdorf zu arbeiten.
Schluß mit dem Killen von guten, innovativen Ideen und Projekten von
anderen politischen Fraktionen.
Wir sind alle stolz auf Purkersdorf.....
aber Purkersdorf kann MEHR.
Ich freu mich nach dem 14. März 2010 auf
MEHR Miteinander, MEHR Teamgeist, MEHR Schwung, MEHR Elan,
MEHR Stärke, MEHR Ausdauer.
Der Verlust hielt sich bei uns in Grenzen.
> Viel hat sie ja nie getan. Dann hat sie sich Hoffnung auf eine
> Stadtratsfunktion gemacht. Dafür hätte sie einmal was zeigen
> sollen. Und
> dann war sie sauer.
> Und nachdem sie dann ein ganzes Jahr nur Bezüge bezogen hat
> ohne überhaupt
> was zu tun, waren wir schon erleichtert, dass sie den Sessel
> geräumt hat.
> So wünsche ich der ÖVP mit ihrer neuen
> Überraschungskandidatin viel Glück.
> Der Gemeinderat wünsche ich, dass sie für ihre Gage ein
> bisschen mehr
> macht.