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Tote Katze mit dem Baumschnitt „entsorgt“
GABLITZ / Tote Katze landete am Wirtschaftshof am Kompost. Besitzerin ist entrüstet. Jelinek: „Kommt nicht wieder vor.“
Für Aufregung sorgte ein Vorfall am Wirtschaftshof: Eine Gablitzerin ärgerte sich darüber, wie ihre tote Katze „entsorgt“ wurde.
„Mein toter Kater wurde von Gemeindearbeitern abgeholt und dann zum Wirtschaftshof gebracht. Dort befindet sich eine von der Tierverwertung zur Verfügung gestellte Tiefkühltruhe für Tierkadaver“, berichtet Andrea Lehrl.
Und weiter: „Der Wirtschaftshof ist verpflichtet tote Tiere in der Tiefkühltruhe bis zur Abholung der Tierverwertung Tulln, die immer dienstags nach Gablitz kommt, zu verwahren. Laut Auskunft der Arbeiter am Wirtschaftshof, soll der Kater zum Baumschnitt entsorgt worden sein“, erzählt die Gablitzerin entrüstet. Ihren Kater hat sie wenig später im Abgrund hinter dem Baumschnitt weggeworfen gefunden...
Amtstierarzt hat Strafverfahren eingeleitet
Auch mit Amtstierarzt DDr. Holger Herbrüggen aus Klosterneuburg hat die Gablitzerin Kontakt aufgenommen: „Dieser hat telefonisch Rücksprache mit dem Wirtschaftshof Gablitz gehalten und dabei erfahren, dass tote Tiere in letzter Zeit nicht ganz ordnungsgemäß entsorgt worden seien“, erzählt die Gablitzerin.
Herbrüggen: „Es stimmt, obwohl prinzipiell eine Entsorgungsmöglichkeit vorhanden ist, wurden gelegentlich kleine Tierkadaver im Biomüll entsorgt.“ Da so etwas nicht erlaubt ist, wurde vom Amtstierarzt ein Verfahren eingeleitet.
Wenn ein Verantwortlicher gefunden wird, kann eine Strafe bis zu 7.500 Euro winken. „Amtsleiter Dr. Hannes Fronz hat aber versichert, dass ab nun alles ordnungsgemäß ablaufen wird“, so Herbrüggen.
Ortschef Andreas Jelinek zu den Vorwürfen in seiner Stellungnahme: „Bisher weiß ich nur von einem Vorfall - nämlich der toten Katze und dies war zweifellos eine Fehlentscheidung eines Gemeindearbeiters, der dies zwar zutiefst bedauert, aber selbstverständlich auf das Schärfste abgemahnt wurde.“
Der Bürgermeister versichert: „So ein Vorfall wird sich auch sicherlich nicht wiederholen.“
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