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Anrainer gehen auf die BarrikadenGablitz - Weil die Gemeinde eine Feuerpolizeiliche Beschau aller Haushalte plant, sehen die Bewohner mit Big-Brother-ähnlichen Zuständen konfrontiert. Eine Plattform wurde gegründet, der Bürgermeister versucht zu beruhigen.
Gesetztlich vorgeschriebenDie gesetzlich vorgeschriebene Feuerpolizeiliche Beschau aller Haushalte wurde für Ende März angekündigt. Im Wesentlichen geht es darum, Gefahrenpotenziale aufzuzeigen und die Brandschutzvorkehrungen zu überprüfen. Laut Amtsblatt wird der Sachverständige – sprich: der Rauchfangkehrer – aber auch den baulichen Zustand der Häuser sowie etwaige Widmungsänderungen einzelner Räume überprüfen. Den Mitgliedern der Plattform treibt diese Ankündigung die Zornesröte ins Gesicht. „Es kann doch nicht sein, dass ein Rauchfangkehrer mehr Rechte beansprucht als jeder Kriminal- oder Polizeibeamte. Die brauchen gerichtliche Durchsuchungsbefehle für solche Aktionen“, echauffiert sich Sylvia Krasel, die in Gablitz mehrere Wohnungen vermietet. „Bitte wo liest die Gemeinde das Recht heraus, unter meiner Bettdecke Nachschau zu halten? Unsere Privatsphäre wird massiv angegriffen, der Behördenwillkür sind Tür und Tor geöffnet.“ Versuche der BeruhigungSeitens der Gemeinde ist man um Beruhigung bemüht. Bürgermeister Gerhard Jonas spricht von einer missverständlichen Formulierung. „Im Wesentlichen geht es darum, Dachgeschoße auf ihre Brandgefährlichkeit hin zu überprüfen.“ „Der Rauchfangkehrer überprüft nur Räume, die feuerpolizeilich relevant sind. Welche das sind, liegt in seinem persönlichen Ermessen“, erklärt Amtsleiter Hannes Fronz. Artikel vom 02.03.2007, 11:36 | KURIER | | |
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| Letzte Änderung: 2007-03-05 - Stichwort - Sitemap | |