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Auch Schlögl ist für die Kombibahn!

REGION / Das Konzept für die Errichtung von Stadt-Regionalbahnen im Wiener Umland erhält Unterstützung durch Schlögl.
VON DORIS PFEIFFER
Wie vor wenigen Wochen berichtet (Ausgabe 9/2010) arbeitet eine überparteiliche Interessensgruppe an der Umsetzung von Stadt-Regionalbahnen für das Wiener Umland.
„Als Pilotprojekt wurde aufgrund der vorliegenden Pendlerzahlen die Strecke von Rekawinkel über Purkersdorf nach Wien über die U4-Linie weiter nach Klosterneuburg bis Tulln ausgewählt“, erklärt der neue Tullnerbacher Vizebürgermeister Christian Schwarz, der mit einer Arbeitsgruppe das Projekt ausgearbeitet hat.
„Die Sinnhaftigkeit der Kombizüge ist belegt“
Er betont: „Es gibt bereits verschiedene Studien, die alle die Sinnhaftigkeit dieser Kombizüge belegen. Die Vorteile und damit der Anreiz für die Fahrgäste sind kein Umsteigen auf den jeweiligen Strecken mehr, kurze Fußwege, verkürzte Wartezeiten und die daraus entstehenden kürzeren Fahrzeiten.“
Auch Bürgermeister Karl Schlögl war sofort von der Idee angetan, nachdem er durch die NÖN von dem Konzept erfahren hat: „Das ist ein höchst interessantes Projekt, da eine Verlängerung der U-Bahntrasse in Wirklichkeit utopisch ist.“ Schlögl befürwortet die Arbeit der Arbeitsgruppe und hat dies auch bereits durch seine Unterschrift besiegelt: „Ich weiß zwar nicht, ob das Ganze auch technisch machbar ist, aber die Idee ist großartig, ich stehe hier voll dahinter.“
Nur einen Punkt findet Schlögl in diesem Zusammenhang negativ: „Dass die Idee nicht von mir ist“, meint er gut gelaunt im NÖN-Gespräch.
Nach Fertigstellung des Konzeptes für die Errichtung von Stadt-Regionalbahnen steht derzeit das Sammeln von Unterstützungsunterschriften der direkt betroffenen Gemeinden auf dem Plan: Diese sollen dann, so Schwarz, gemeinsam mit der ausgearbeiteten Studie den beiden Landesregierungen von Wien und Niederösterreich übergeben werden.
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