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Constantin Motoi
Magic Moments -
Zauber der Panflöte

17.10.2007 19:30 Uhr


Constantin Motoi –

Der „Paganini der Panflöte“ auf Europatournee


 

 

 

 

 

Konzert : Mittwoch, den 17. Oktober 2007       Ort  : Pfarrkirche, Kirchenplatz, A-3003 Gablitz Beginn: 19:00 Uhr

Vorverkauf-Stellen:
Pfarre Gablitz, Kirchenplatz 2, A-3003 Gablitz

Kaufhaus Schober, Linzer Str. 147, A-3003 Gablitz
Kaufhaus Gstöttner, Hauptstr. 29, A-3003 Gablitz
Gemeindeamt Gablitz, Linzer Str. 99, A-3003 Gablitz
Vorverkauf: 13 Euro  Abendkasse: 16 Euro  
Kinder bis zum 14. Lebensjahr haben freien Eintritt!

                                                               Hörproben

 

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Constantin Motoi
Der Paganini der Panflöte

„Magic Moments - Zauber der Panflöte“

„Mit meinem Herzen und meiner Seele, mit all meiner Kraft, werde ich versuchen, den ganz besonderen Ton zu finden, den nur ein Rumäne der Panflöte entlocken kann, dem Instrument seiner Ahnen, der Mutter der rumänischen Musik“ Constantin Motoi

Das Instrument

Der Name der Panflöte kommt von „Pan“, dem Schutzgott der Hirten (bocksgestaltiger Sohn des Götterboten Merkur/ Hermes und der Nymphe Dryope). Gemäß einer Sage aus der griechischen Mythologie verliebte er sich unsterblich in eine Nymphe. Aus Kummer über deren Ableben erfand er das Instrument Syrinx, welches er nach der geliebten Nymphe benannte, um sich seinen Kummer von der Seele zu spielen.
Obwohl das zur Gruppe der Flöten zugehörige und bereits über 6000 Jahre alte Musikinstrument aus den verschiedensten Materialien hergestellt werden kann (z.B. Holz, Bambus, Metall, Knochen, Ton oder Glas), ist es gleichwohl den Holzblasinstrumenten zuzuordnen (Verwandte der Panflöte sind: Kerbflöte, Blockflöte, Querflöte, Okarina und Orgel) und in den verschiedensten Kulturen auf der ganzen Welt anzutreffen [z.B. als Wot (Thailand), Fozhobel (Alpenland), Siku (Südamerika) oder Nai (Rumänien)].
Das auch unter den Bezeichnungen Hirtenflöte, Syrinx oder Papagenopfeife bekannte Instrument besteht aus einer Reihe nebeneinander gebundener oder geklebter Röhrchen bzw. Eintonpfeifen verschiedener Länge, die zumeist an einem Ende geschlossen sind und am anderen Ende ohne Mundstück angeblasen werden.
Unterschiede ergeben sich sowohl aus der Form (während die Röhrchen von Panflöten aus den Anden in einer oder mehreren geraden Reihen angeordnet sind, werden die der klarer klingenden Nai in einem Bogen angeordnet), als auch der Größe und der damit verbundenen Tonlagen des Instruments (so etwa die Piccolo-Panflöte in Sopran-Stimmlage, die mannshohe Kontrabass-Panflöte oder auch die am häufigsten verbreitete Alt-Panflöte), wobei der Tonumfang je nach Modell 2 bis 4 Oktaven umfassen kann.
Die Tonhöhe wird durch die Länge der schwingenden Luftsäule (hier die verschieden langen und gebündelten Röhren der Panflöte) bestimmt. Da das Instrument jedoch diatonisch gestimmt ist (meist in C- oder G-Dur), bedarf es einer speziellen und ausgereiften Blastechnik, um Halbtöne zu erzeugen.

Die Künstler: Constantin Motoi (Panflöte) und Prof. George Nita (Orgel)

Constantin Motoi wurde am 11. Juli 1949 in Eforie Sud (Konstanza/Rumänien) geboren und hat seit nunmehr 10 Jahren seinen Wohnsitz in Köln. Schon immer faszinierte ihn die Musik, so dass der schwarzgelockte glutäugige Rumäne zunächst Trompete an der Musikhochschule in Bukarest studierte, seine Blastechnik stets verfeinerte und sein Musikstudium schließlich mit Auszeichnung abschloss. Sein Herz hing jedoch schon seit frühester Kindheit an der Panflöte - dem Instrument seiner Ahnen, die Mutter der rumänischen Musik.
So kam es ihm zugute, dass er im Alter von 20 Jahren Gheorghe Zamfir kennen lernte. Der wohl bekannteste Panflötist aller Zeiten, der dem bis dato verkannten Instrument zu weltweitem Ruhm verhalf, erkannte sofort das Ausnahmetalent von Motoi und förderte ihn. Seit beinahe zwei Dekaden folgt der Künstler nun seiner inneren Berufung und ist im Laufe der Jahre in die Fußstapfen seines ehemaligen Ziehvaters getreten. Seine ungebrochene Erfolgskarriere lässt sich aber wohl nicht einzig mit seinem unvergleichlichen Charme und seinem einzigartigen Talent erklären, sondern resultiert vor allem aus seinem unermüdlichen Willen und seiner enormen Schaffenskraft. So hat er nie versucht Zamfir zu kopieren, sondern versuchte stets eigene, musikalisch neue Wege zu bestreiten.

Sein breit gefächertes Repertoire erweitert er ständig durch ausgewählte, eigene Bearbeitungen klassischer Stücke (u.a. von Albinoni, Beethoven, Chopin, Händel und Schumann), jazzige Rhythmen, als auch Volks- und Hirtenweisen, an deren virtuosen Umsetzung auf der Panflöte er jahrelang gefeilt hat. Diese ständigen Neueinstudierungen ermöglichen es dem Künstler, seine Kirchentourneen mit einem stets wechselnden Programm durchzuführen und ihn in weiten Teilen Europas bekannt zu machen.

Seine Stücke entführen den Zuhörer in die unterschiedlichsten schillerndsten Klangwelten – von klar und hell bis stimmungsvoll düster. Dabei nutzt der Panflötenvirtuose vier unterschiedlich große Panflöten aus edlen Hölzern, die er im fliegenden, nahezu spielerischen Wechsel mal melancholisch verträumt mit geschlossenen Augen und voller Inbrunst, mal leicht beschwingt und fröhlich oder auch schier unbändig, temperamentvoll einzusetzen vermag. Wie kein Zweiter versteht er es, seine Lippen in ungeahnter, atemberaubender Geschwindigkeit zu bewegen und dabei atemlose Wirbel und ansteckende Rythmen zu kreieren und dabei noch seelenruhig durchs Publikum zu spazieren. Wenn er seine Panflöten elegisch erklingen lässt, entstehen vor dem geistigen Auge musikalische Bilder mannigfaltiger Schattierungen, die den Zuhörer in einen fremden musikalischen Zauberwald entführen. So erzählen seine Geschichten von anderen Völkern mit ihrer wechselhaften Geschichte, man hört das Rauschen des Windes in den Bäumen oder eine Lärche zunächst vorsichtig zwitschern und später am strahlenden Morgenhimmel jubilieren – das Spektrum reicht dabei vom fast unhörbaren Piano bis zum nahezu schrillen Crescendo.

Bei seinen zahlreichen Konzertreisen (jährlich ca. 250 Auftritte in Europas Kirchen und Kathedralen) wird er stets instrumental auf der Orgel begleitet, was für den Zuhörer einen reizvollen Kontrast bildet.

Sein Begleiter ist seit 2003 Herr Prof. George Nita (ausgezeichneter Meisterschüler von Prof. Marcel-Octav Costea, an der Musikuniversität in Bukarest). Obwohl er an seinem Instrument (Orgel, optional Flügel oder Piano) ein Solist ist, versteht sich der Organist mit dem unumstrittenen Publikumsliebling fast blind, was in einem beeindruckenden Dialog der beiden artverwandten Instrumente mündet. Nita versteht es, einen Klangteppich mit seinen rauschenden Arpeggien zu kreieren und die fantasieartigen Stücke, Tanzmelodien und sensiblen Balladen mit ihren changierenden Klangfarben hochvirtuos und fingerfertig in meditativer Hingabe und auf zurückhaltende Weise sowohl wehmütig und sehnsuchtsvoll, als auch schwungvoll, leicht und spritzig zu intonieren. Constantin Motoi und Prof. George Nita, zwei Ausnahmekünstler, die durch ihre große Sensibilität beeindrucken, laden ihr Publikum herzlich ein, Einsamkeit zu vergessen, die Seele gesunden zu lassen, Gelassenheit zu üben und Lebensfreude in den Alltag zu bringen.

 

 

 

 

Weitere Infos unter: www.constantin-motoi.com

 

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