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Andreas Jelinek [andreas.jelinek@utanet.at] Gesendet Di 13.09.2005 23:27 Sehr geehrter Herr Mag. Marschall! Sind Sie sicher, dass Sie die Berichterstattung über die Aussagen des - von mir sehr geschätzten - Herrn Landeshauptmann Pröll richtig verstanden haben? Nach nochmaliger Durchsicht der Zeitungsartikel und Ihrer Korrespondenz mit Dr. Pröll konnte ich nur von einer Anprangerung des "Wildwuchses der Handymasten", einer "Verschandelung des Ortsbildes" und letztendlich von einer möglichen "Reduktion der Kosten für die Handynutzer" lesen. Von einer (parawissenschaftlichen) Gefährdung der Gesundheit las ich wenig bis gar nichts. Ich gebe Ihnen insofern Recht, dass auf Kosten der Gesundheit - vor allem derer unserer Kinder - niemand Geschäfte und Profit machen darf. Diese Gefährdung ist aber keineswegs empirisch wirklich bewiesen. Ich hoffe auch, dass Sie mir insofern Recht geben, dass dieses Thema (die Gesundheit der Bevölkerung) viel zu Ernst ist, um damit politisches Kleingeld zu verdienen. Daher muss ich Sie leider enttäuschen! Ich brauche (als einer von den zitierten ÖVP-Gemeinderäten) von den Ideen unseres Landeshauptmanns nicht überzeugt werden, da ich diese seit langem teile. Froh bin ich, dass es die Landes-ÖVP war, die diese Diskussion in Gang gesetzt hat. Wie Sie ja wissen, durchlief das neue Landesgesetz auch problemlos den Ministerrat, dem auch die zitierte Frau Bundesminister Rauch-Kallat angehört. Last but not least! Auch in den Arbeitsprogrammen der anderen wahlwerbenden Parteien bei der letzten Gemeinderatswahl sucht man vergeblich nach einem Stichwort "Handymasten" (inklusive der 1. GBP). Vielleicht lesen Sie aber das kommende GVB und sind dann eher bereit differenziert und nicht polemisierend in ein Gespräch einzutreten. Mit freundlichen Grüßen Andreas Jelinek
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| Letzte Änderung: 2010-02-03 - Stichwort - Sitemap | |