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Biosphärenpark |
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Biosphärenpark nimmt Gestalt anWienerwald - Mit der Anerkennung durch die UNESCO wird das Naturschutzprojekt Realität. Der Park umfasst dann 51 Gemeinden und sieben Wiener Bezirke. Das Management zieht nach Purkersdorf.
Tatsächlich existent ist der Biosphärenpark aber immer noch nicht. Jetzt müssen noch die Kernzonen, die gegen Entschädigungen nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt werden, und die so genannten Pflegezonen fixiert werden. Die Kernzonen, die sich zu 80 Prozent auf Gebiet der Bundesforste erstrecken, sollten in den nächsten Wochen feststehen. Die Festlegung der Pflegezonen – in erster Linie Wiesen und Weiden, die auch weiterhin nachhaltig bewirtschaftet werden sollen – dürfte dagegen bis 2007 dauern. Kein pauschales NutzungsverbotInsgesamt wird der Biosphärenpark Wienerwald dann 51 Gemeinden und sieben Wiener Bezirke umfassen und sich über 105.000 Hektar erstrecken. 95.700 davon liegen in NÖ. Im Gegensatz zu einem Nationalpark besteht allerdings kein pauschales Nutzungsverbot. Das Motto lautet viel mehr „schützen und nützen“. Obwohl in Folge dessen bei etwaigen Umwidmungen Probleme auftreten könnten, stehen die Gemeinden voll hinter dem Projekt. Kritische Stimmen werden vereinzelt aus der Landwirtschaft laut. Einige Bauern, deren Grundstücke in den Pflegezonen liegen, befürchten, dass die Auflagen die Qualität der Ernte negativ beeinflussen werden. Neue ZentraleWie der KURIER exklusiv erfuhr, übersiedelt das Biosphärenpark-Management nun doch nicht von Laxenburg nach Tullnerbach. Zumindest noch nicht. Weil die Räumlichkeiten im Norbertinum noch nicht zur Verfügung stehen, wird die Zentrale vorübergehend nach Purkersdorf verlegt. Und zwar in ein ehemaliges Forsthaus der MA49. Erst einmal für zwei Jahre. Kurier 27.11.2006
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| Letzte Änderung: 2007-01-10 - Stichwort - Sitemap | |