PURKERSDORF, GABLITZ, MAUERBACH / „Der Durchbruch ist geschafft“, freut sich Bürgermeister Mag. Karl Schlögl über die Einigung beim Musikschulverband Purkersdorf-Gablitz-Mauerbach. „Diese Einigung ist ein wichtiges Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden“, so Schlögl weiter.
Vergangene Woche trafen sich Vertreter aller drei Gemeinden, um die letzten Details für den Musikschulverband zu diskutieren – schließlich konnte in allen strittigen Punkten Einigung erzielt werden. „Die wichtigste Voraussetzung zum Gelingen des gemeinsamen Verbandes, die 40 geförderten Stunden des Landes für Gablitz, ist auch gegeben“, freut sich Schlögl.
Einigung wurde auch über die Standorte erzielt: Der Sitz ist in der Musikschule Purkersdorf, in Gablitz wird in der Volksschule und in Mauerbach im Anschluss an die Volksschule unterrichtet. Ebenfalls einigen konnten sich die Vertreter der Gemeinden über die Abfertigungskosten der Lehrer und die Musikinstrumente sowie die Verwaltung. Kinder, die nicht aus einer der drei Gemeinden kommen, werden in Zukunft nicht mehr in den Musikschulen aufgenommen. Wer allerdings jetzt dort unterrichtet wird und außerhalb wohnt, wird weiter unterrichtet. Anfang Juni sollen die Statuten und die Kostenaufteilung ausgearbeitet sein. Ende Juni sollen die Verträge beschlossen werden, damit im September mit dem Musikschulverband gestartet werden kann.
Bürgermeister Ing. Michael Cech steht dem Projekt positiv gegenüber: „Aus meiner Sicht sind die offenen Fragen bezüglich der Finanzierung und der Altlasten geklärt.“ Nun wird im Gablitzer Gemeinderat diskutiert, „ob wir eine so langfristige Bindung in einem Verband eingehen wollen“. „Ich persönlich stehe dazu“, so Cech, der in der kommenden Gemeinderatssitzung eine Entscheidung erwartet.
Auch Mauerbachs Vizebürgermeister Peter Buchner ist dem Projekt gegenüber positiv eingestellt: Buchner: „Der Verband kann für alle drei Gemeinden Vorteile bringen.“
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