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Pressemitteilung vom 07.06.2011 | 14:41
Attac Deutschland Co-Präsidentin von Attac Frankreich kandidiert als IWF-Chefin
* Weltweite Stabilität der Finanzmärkte muss Vorrang haben
Attac Deutschland begrüßte die Kandidatur der französischen Globalisierungskritikerin als starkes Zeichen gegen die bisherige undemokratische, unsoziale und ökonomisch falsche Politik des IWF. "Seien es die Länder des globalen Südens, seien es die durch die Finanzkrise in eine Schuldenkrise gerutschten europäischen Staaten: Wenn es darum geht, eine brutale Sparpolitik durchzusetzen, die die Armen ärmer und die Reichen reicher macht, ist der IWF stets vorne dabei", sagte Roland Süß vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis in Deutschland. Der Fonds habe nicht nur in den vergangenen Jahrzehnten eine zentrale Rolle bei der Deregulierung der internationalen Finanzmärkte gespielt, sondern nach der jüngsten Finanzkrise auch ihre effektive Re-Regulierung durch Untätigkeit verhindert. "Und indem der IWF Entwicklungsländer mit Strukturanpassungsmaßnahmen gezwungen hat, ihre gesamte Landwirtschaft auf den Export auszurichten und für billige Importe zu öffnen, ist er maßgeblich mit verantwortlich für die Vernichtung kleinbäuerlicher Existenzen und zunehmenden Hunger in diesen Ländern." Aurélie Trouvé hat ihre Bewerbung als IWF-Chefin Anfang des Monats offiziell abgegeben. Alle Kandidaturen müssen durch einen der Gouverneure und Vorstandsmitglieder des IWF präsentiert werden. Attac Frankreich erwartet dabei Fair Play von Christine Lagarde, der derzeitigen IWF-Gouverneurin für Frankreich und selbst Kandidatin für den Chefposten. Das Programm von Aurélie Trouvé für den IWF-Vositz umfasst unter anderem folgende Punkte:
* Pressemitteilung von Attac Frankreich (auf Französisch): http://www.france.attac.org/articles/la-copresidente-dattac-candidate-la-direction-generale-du-fmi Für Rückfragen und Interviews: * Roland Süß, Koordinierungskreis von Attac Deutschland, Tel. 0175 - 272 5893 * Aurélie Trouvé, Co-Präsidentin Attac Frankreich (Deutsch und Englisch sprechend), über: Frauke Distelrath, Pressesprecherin von Attac Deutschland, Tel. 069 - 900 281 42, presse@attac.de Frankfurt/M - Veröffentlicht von pressrelations Im Internet Österreich: Link zur Pressemitteilung: http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=455187
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| Letzte Änderung: 2011-11-09 - Stichwort - Sitemap | ||||||