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Purkersdorf, 01.01.2011 - Während über die Weihnachtsfeiertage das Einsatzaufkommen beim Roten Kreuz erfreulicherweise sehr gering war, wurden die Rettungskräfte zum Jahreswechsel kräftig gefordert. Rund um die Uhr waren zwei Rettungswagen und ein Notarztwagen mit ehrenamtlichen Sanitäterinnen und Sanitätern besetzt, um die Bevölkerung des Bezirkes auch zu Silvester im Notfall optimal versorgen zu können. Insgesamt mussten die Helfer am 31.12. und am 01.01.2011 18 mal zu Notfalleinsätzen ausrücken und dreimal Krankentransporte durchführen. "Wir haben versucht uns den Dienst so gut es ging angenehm zu gestalten. Wir konnten ein selbst gekochtes Festmenü genießen und uns während der Einsätze etwas entspannen, auch wenn wir insgesamt nur sehr wenig schlafen konnten.", erzählt ein Rotkreuz-Sanitäter nach Dienstende. Auch bei der Rettungsleitstelle "144 NOTRUF Niederösterreich", die in Niederösterreich die Einsätze für das Rote Kreuz, den Samariterbund, die Johanniter-Unfallhilfe und die ÖAMTC-Notarzhubschrauber abwickelt, ging es zum Jahreswechsel rund. Mehr als 1.600 Anrufe wurden dort im Laufe der Nacht gezählt. Von 19:00 bis 05:00 am 1. Jänner wurden 224 Notfallrettungseinsätze, 40 Krankentransporte und 100 Ärztenotdienstvermittlungen durch die Mitarbeiter von 144 NOTRUF Niederösterreich disponiert. Während im Bezirk Purkersdorf kein Einsatzfahrzeug zu einer Verletzung aufgrund von Feuerwerkskörpern oder Böllern ausrücken musste, lautete in Niederösterreich insgesamt 16 mal der Einsatzgrund „Verletzung durch Böller oder Feuerwerk". Einem 37-jährigen Mann wurden im Gemeindegebiet von Pottendorf drei Finger bei einer Explosion von Knallkörpern abgetrennt. Er musste vom Roten Kreuz Deutsch Brodersdorf und vom Notarztteam Baden erstversorgt werden und wurde ins Landesklinikum Thermenregion Baden eingeliefert.
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| Letzte Änderung: 2011-01-01 - Stichwort - Sitemap | ||