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Die demokratische Bank vorgestellt von Christian Felber <Youtube>
 Homepage %attac Wienerwald <hier>
 

 
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Protokoll 17.Jänner 2011


Liebe attac FreundInnen,

bei unserem Treffen am 17.Jänner in Gablitz haben wir folgende Entscheidungen getroffen:

1.      offiziell eine Regionalgruppe zu werden. Marianne kümmert sich dankenswerter Weise um die Formalitäten http://community.attac.at/gruppen.html?&no_cache=1

2.      In Zukunft treffen wir einander regelmäßig jeweils am ersten Mo im Monat um 19.00 im Gasthaus Schreiber in Gablitz. Der nächste Termin ist Mo der 7. MÄRZ!!

3.      Wir informieren uns über Inhalte bei attac, vielleicht hat ja der Eine oder die Andere Lust an inhaltlichen Inputs oder der Mitarbeit in Inhaltsgruppen die meist in Wien laufen.

·       Hier der Link zur Attac Deklaration 2010, den ihr unterschrieben könnt! Sozusagen das update der vor 10 Jahren erstellten Gründungsdeklaration.           http://www.attac.at/deklaration2010.html      

 

4.      Als erste gemeinsame Aktionen wollen wir folgendes:

·       Gemeinsame Teilnahme an der Demonstration zum 100. Frauentag am 19. März in Wien www.20000frauen.at   Treffpunkt schick ich noch aus!

·       Da wir dabei auch über die Bedeutung der strukturellen finanziellen Aushungerung der Gemeindefinanzen nachgedacht haben auch dazu 2 links: http://www.attac.at/attacgemeinde.html - auch Gemeinden können Attac Mitglieder werden!

·       Und die beiden Vorträge von Christian Felber zu den strukturellen Zusammenhängen von Finanzwirtschaft und Gemeindefinanzen!!!!

http://www.christian-felber.at/vortraege/vortrag553.php ,
http://www.christian-felber.at/vortraege/vortrag482.php.     

5.     
 Wir haben auch ein wenig über unsere zukünftigen Aktionen gesprochen und z.B. Vorträge als gleichzeitige gemeinsame Wissensanreicherung und Öffentlichkeitsarbeit in´s Auge gefasst.

6.      Ich möchte euch jetzt noch ganz konkret und aktuell über das Euratom Volksbegeheren informieren, dass Ende Februar startet. Siehe unten! http://www.euratom-volksbegehren.at/

·       Bitte weitersagen, selbst unterschreiben,…jedenfalls nicht den Kopf in den Sand stecken!!!!

·       Vielleicht hat ja sogar wer Lust regional einen Infostand oder VORTRAG!!!! Zu organisieren???

Ich freu mich auf eure Initiativen!!!!!

Lieber als Sonne strahlen !!!

doris


Siehe Artikel unten bzw. Weitere Informationen www.gablitz-online.at

 

 
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 2011-02-24

"RAUS aus EURATOM"- rein in eine erneuerbare Energiezukunft!!!

Schon im Jahr 2008 haben bei einer Umfrage 78% für einen Ausstieg aus EURATOM gestimmt und 81% lehnten die Unterstützung der europäischen Atomindustrie mit österreichischen Steuergeldern ab.

 

„177 Gemeinden von „A“ wie Alberndorf (OÖ) bis „Z“ wie Zwettl (NÖ) haben sich in Resolutionen an die Bundesregierung gewandt und sich für einen Ausstieg Österreichs aus EURATOM ausgesprochen. Anstatt die europäische Atomwirtschaft finanziell zu stützen, sollen die EU-Beitragszahlungen in Richtung Erneuerbare Energien umgelenkt werden!“, so die InitiatorInnen des EURATOM-Volksbegehrens. www.raus-aus-euratom.at/gemeinden.php

 

Der Vorarlberger, der Salzburger und der Steiermärkische Landtag sowie der Wiener Gemeinderat stellten in ihren EURATOM-Resolutionen 2007 ähnliche Ultimaten: eine grundlegende Überarbeitung des EURATOM-Vertrages binnen der nächsten zwei bis drei Jahre; ähnlich der Niederösterreichische Landtag 2008. Sämtliche Ultimaten sind abgelaufen, die von den Landtagen eingeforderte Reform oder grundlegende Überarbeitung des EURATOM-Vertrags sind in keinster Weise absehbar!  Aber auch die Bundesregierung sah schienbar keine Veranlassung die Landtagsresolutionen umzusetzen!

ABER

"Seit Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags gibt es durch die Erstreckung des allgemeinen Austrittsverfahrens des Artikel 49a EUV (Vertrag über die Europäische Union) auf den EURATOM-Vertrag ein vertraglich geregeltes Prozedere für den einseitigen Ausstieg eines Staates aus dem EURATOM-Vertrag.", erklären Egger und Gabriele, die InitiatorInnen

Das Volksbegehren (unverbindlich) hat das Ziel eine Volksabstimmung (für die Regierung verbindlich!) über den Ausstieg Österreichs aus der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM zu erreichen. Wie bei der Volksabstimmung über das AKW Zwentendorf sollen die ÖsterreicherInnen das Votum abgeben können, das für die Politik verbindlich ist.

Jetzt kommt es darauf an, sich zu dieser wichtigen und zukunftsweisenden Forderung zu bekennen und aktiv den Ausstieg aus EURATOM zu unterstützen!

Was wir tun können:

1.      sich im Gemeinderat dafür einsetzen, dass auch unsere Gemeinde eine entsprechende Resolution unterschreibt, unterstützen sie uns dabei und!!!!

2.      gehen sie diesmal wirklich hin und unterschreiben: 28 Februar bis 7. MÄRZ auf ihrem Gemeindeamt und

3.      drucken sie den Aufruf zum Volksbegehren aus und verteilen die Infozetteln im nächsten Monat überall wo wir hinkommen. (Zug, Fest, Veranstaltung, ..) http://www.euratom-volksbegehren.at/

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08.12.2010 | 00:00
 

„Menschlichkeit muss das eigentliche Ziel sein“
INTERVIEW / Christian Felber referierte im Pfarrheim über das Wirtschaftsmodell einer „Gemeinwohlökonomie“. Im NÖN-Gespräch skizziert Felber die Eckpunkte.


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Christian Felber will mit einer Gemeinwohlökonomie die Wirtschaft revolutionieren.KACETL

 

VON JACQUELINE KACETL

GABLITZ / Christian Felber (38) ist Mitbegründer und Sprecherdes globalisierungskritischen Netzwerks Attac, freier Publizist und Autor. Im Sommer 2010 erschien sein Buch „Gemeinwohlökonomie“, das derzeit ins Französische übersetzt wird.

 

NÖN: Sie verstehen die Gemeinwohlökonomie als Systemalternative zu Realsozialismus und Kapitalismus. Wie soll das funktionieren?

Felber: „Im Wesentlichen ist es der Vorschlag, die Werte, die im Beziehungs- und Privatleben gelten, auch in der Wirtschaft positiv anzureizen. Das ist das genaue Gegenteil von dem, was heute der Fall ist. Heute gelten die Systemspielregeln Gewinnstreben und Konkurrenz. Das sind für mich die beiden Todsünden im System, weil damit menschliche Schwächen wie Egoismus, Gier und Rücksichtslosigkeit gefördert werden.“

 

NÖN: Sie führen Gier und Egoismus also auf einen Systemfehler zurück?

Felber: „Es ist eine Frage der rechtlichen Anreize und der Systemspielregeln. Mit der Menschennatur hat das herzlich wenig zu tun. Heute verhalten sich viele am Markt egoistisch und gierig, weil sie die Gesetze dafür belohnen. Wenn wir statt dessen Kooperation belohnen, können sich Menschen und Unternehmen zwar immer noch egoistisch und rücksichtslos verhalten, aber es erwachsen ihnen daraus keine Vorteile, sondern Nachteile - was das Verhalten entscheidend verändern wird.“

 

NÖN: Wie soll dieser Wertewandel herbeigeführt werden?

Felber: „Grundsätzlich durch rechtlichen Vorrang und Nachrang. Das Gewinnstreben darf kein Selbstzweck mehr sein, sondern soll zum Beispiel für sinnvolle Investitionen oder als Belohnung für die Mitarbeiter verwendet werden, wenn die Wertschöpfung besonders hoch war. Bestimmte Verwendungen sind dann nicht mehr erlaubt - wie die Ausschüttung von Gewinnen an Personen, die nichts zur Wertschöpfung in einem Unternehmen beigetragen haben. Das ist eine klare Begrenzung des Wertes Gewinnstreben.“

 

NÖN: Bedeutet das eine Abschaffung oder eine Umwandlung des Kapitalismus?

Felber: „Es ist das ganz ausdrückliche Ziel, den Kapitalismus zu überwinden. Denn der Kapitalismus ist so definiert, dass die Vermehrung des Kapitals der höchste Zweck des Wirtschaftens ist. Alles andere, was den Menschen sehr viel wichtiger ist, wie das Wohl aller, ist nur ein möglicher, aber kein zwingender Nebeneffekt im Kapitalismus. Die Menschlichkeit muss das eigentliche Ziel sein, und das Kapital das Mittel dazu. Der Finanzgewinn soll einen größtmöglichen Beitrag zum Gemeinwohl leisten.“

 

NÖN: Wie soll das Modell realisiert werden?

Felber: „Wir haben eine Schritt-für-Schritt-Strategie vor. In einem ersten Schritt sollen so viele Unternehmen wie möglich das Modell unterstützen. Heute haben das bereits 130 Unternehmen aus fünf Ländern getan. Der zweite Schritt ist, dass eine Pioniergruppe von Unternehmen die Gemeinwohlbilanz, das Herzstück der Gemeinwohlökonomie, anwenden. Wir planen im nächsten Herbst eine Bilanzveröffentlichung mit 100 Pionierunternehmen. Indem diese Unternehmen sehr große Beiträge zum Gemeinwohl leisten, sollen sie eine Besserbehandlung in Form von geringeren Steuersätzen auf ihre Produkte oder einen geringeren Zolltarif erhalten. So sollte etwa der faire Kaffee weniger Zoll zahlen als der nicht-faire Kaffee.“

 

NÖN: In Form der sogenannten „Corporate Social Responsibility“ - kurz CSR - setzen immer mehr Unternehmen auf ethisches Verhalten und soziale Verantwortung. Wie beurteilen Sie diesen Ethik-Trend in der Wirtschaft?

Felber: „Von der Zielrichtung her deckt sich das mit den Grundlagen der Gemeinwohlökonomie. Die Unternehmen wollen zeigen, dass es ihnen nicht nur um Geld und den Gewinn geht, sondern auch um sozial verantwortliches Handeln und darum, für die Gemeinschaft etwas zu tun. Allerdings macht das nur Sinn, wenn die Kriterien für alle verbindlich sind und von unabhängiger Stelle kontrolliert werden. Beides ist derzeit bei allen CSR-Instrumenten, die ich kenne, nicht der Fall - obwohl sich das die Mehrheit der CSR-Unternehmen wünschen würden. Und das ist aus meiner Sicht der große Schwindel: Die mächtigen Industrieverbände haben das zwar vorgeschlagen, schauen aber darauf, dass die Kriterien nicht rechtsverbindlich sind.“

 

NÖN: Welche Auswirkungen hätte die Gemeinwohlökonomie auf die Menschen?

Felber: „Wir erleben derzeit eine extreme Zunahme von Angstkrankheiten und Depressionen. Angst, Burn-Out oder Mobbing sind Symptome von verschärfter Konkurrenz. In einer Gemeinwohlökonomie gäbe es statt dessen ein größeres subjektives Wohlempfinden, mehr Sicherheit, Geborgenheit und ein höheres Selbstwertgefühl. Also alles, was man in Beziehungen erfährt. Dadurch steigt auch die Motivation: Die Menschen leisten mehr, weil sie sich wohler fühlen und der ganze Stress und Leistungsdruck wegfällt.“
 

 
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Gründung einer regionalen Attac Gruppe
Eine andere Welt ist möglich!
 

 Nach einem der legendären Vorträge von Christian Felber (Mitbegründer Attac Österreich) haben einige GablitzerInnen beschlossen  ein  Treffen zur Gründung einer regionalen Attac Gruppe zu organisieren. All Jene die Interesse haben, am Aufbau unsere  Regionalgruppe mitzuwirken sind herzlich eingeladen zum Treffen  am
 Montag  29.11.2010  20.30h!!!!!!!!
   
Ort : Gasthaus Schreiber, Linzerstraße 77, 3003 Gablitz      
Falls Sie bei diesem Termin verhindert sind jedoch weiter informiert werden wollen bitten wir um eine e-mail an:    hammermueller@aee.or.at
    


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