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VP-Vorschlag: Weniger Gehalt für zweiten Vize
GABLITZ / Hausverwalterin Sylvia Krasel stellte die Notwendigkeit eines zweiten Vizebürgermeisters infrage - Kompromiss!
VON JACQUELINE KACETL
Es mag an der Karwoche gelegen haben, dass nur wenige an der von Hausverwalterin Sylvia Krasel initiierten Bürgerversammlung zum Thema „Braucht Gablitz zwei Vizebürgermeister?“ teilnahmen. Die in der Vorwahlzeit gut besuchte Diskussionsrunde schrumpfte zum Gespräch im kleinen Kreis, bei dem Sylvia Krasel an den VP-Bürgermeisteranwärter Michael Cech einen Fragenkatalog richtete.
Einleitend ärgerte sich Krasel über „widerwärtigste Gerüchte“, die sie „ins rechtsradikale Eck“ reihen würden. „Ich möchte mich von solchen Lügen distanzieren. Als Hausverwalterin arbeite ich mit Menschen jeglicher Hautfarbe und Herkunft zusammen. Ich gehe mit den Menschen human um und habe mit rechtsradikalem Schmutz nichts zu tun“, erklärte Krasel.
Der von Krasel vorgebrachten Kritik, dass zwei Vizebürgermeister in Gablitz eine „Verschwendung öffentlicher Gelder“ seien, entgegnete Michael Cech mit einem Kompromiss. Die ÖVP halte an einem zweiten Vizebürgermeister fest, da er für die „Kommunikation nach außen“ - vor allem für die von der SPÖ geführten Landesressorts - notwendig sei. Nach VP-Plänen soll dessen Gehalt von 1795,20 Euro (brutto) auf den Bezug eines geschäftsführenden Gemeinderates in der Höhe von 1346,40 Euro (brutto) heruntergesetzt werden, kündigte Cech an.
Die nächste Diskussion findet am Donnerstag, 6. Mai, im Restaurant Gablitzerhof statt. Laut Krasel soll diskutiert werden, was man „eventuell anders, besser oder gänzlich neu machen könnte.“ Jeder sei mit „Ideen und Anregungen“ willkommen.
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