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Fahrplan: Wunschliste an die ÖBB
REGION PURKERSDORF / Vertreter der Österreichischen Bundesbahnen nahmen die Anliegen der Gemeindevertreter entgegen.
VON STEPHANIE CALHOUN
Eine Woche nach Bekanntwerden des neuen ÖBB-Fahrplanes, der mit Dezember in Kraft treten soll, bat der Purkersdorfer Bürgermeister, Mag. Karl Schlögl, Gemeindevertreter und Bundesbahnen zu einem Gespräch.
Der neue Fahrplan und die einhergehenden Verschlechterungen für die Fahrgäste hatten für Unmut bei den Pendlern gesorgt: Laut neuem Fahrplan kann unter anderem auch der bestehende 30 Minuten-Takt (die NÖN berichtete in der Vorwoche) nicht mehr eingehalten werden.
Zwei Vertreter der Österreichischen Bundesbahnen kamen der Einladung nach und gemeinsam wurde an einer Kompromisslösung gearbeitet. Konkret gibt es eine Liste mit sechs Wünschen, die die Verschlechterungen abfedern sollen.
• Bis zum Bahnhof Unter Purkersdorf soll der Zugverkehr wie bisher stattfinden.
• Bei der Regionallinie S 50 bleibt der Zug um 23 Minuten nach der vollen Stunde jede Stunde für sechs Minuten im Bahnhof Unter Purkersdorf stehen. Diese Stehzeit soll fallen.
• Im Zeitraum zwischen 7:45 und 8:15 Uhr morgens soll ein zusätzlicher Halt im Bahnhof Purkersdorf-Gablitz in Fahrtrichtung Wien eingerichtet werden.
• Im Zeitraum zwischen 8 und 9 Uhr morgens soll ein weiterer Zug in Purkersdorf-Gablitz stehenbleiben.
• Bei den Zügen vom Westbahnhof stadtauswärts soll zwischen 19:30 und 20:25 Uhr ein Zug eingeschoben werden.
• Der Zug, der Samstags/ Sonntags und Feiertags um 7:46 Uhr vom Westbahnhof wegfährt, soll auch werktags verkehren
Abklärung der Anliegen in Gang gebracht
„Helmut Wolf und Manfred Bernhard von den Österreichischen Bundesbahnen werden unsere Anliegen jetzt ÖBB-intern und mit der NÖVOG (Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft) besprechen und abklären was möglich ist“, sagt Mag. Karl Schlögl.
Die Vertreter der Bundesbahnen erläuterten in der Gesprächsrunde weiters die Probleme, mit denen sie derzeit auf der Westbahn zu kämpfen haben. Der neue Fahrplan wurde in erster Linie darauf ausgerichtet, die Pünktlichkeit zu erhöhen. Die Auslastungskapazität der Strecke liegt derzeit bei 150%.
Zusätzlich wurde das Stellwerk Süßenbrunn von einem Windschlag zerstört, was den Bahnverkehr wahrscheinlich noch bis ins nächste Jahr hinein beeinträchtigen wird.
Die Generalsanierungen der Bahnhöfe Wien-Mitte und Zentralbahnhof verursachen weitere Komplikationen.
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