|
„Sage nicht Ja und Amen“
ANDREAS JELINEK zur Kritik seiner Parteikollegen an seiner Arbeit als Gablitzer Gemeindechef.
VON GILA WOHLMANN
NÖN: Was sagen Sie zur letzten Parteimitgliederversammlung?
Jelinek: Bei dieser ging es um die Strategie, mit der wir zur nächsten Gemeinderatswahl gehen wollen und wer Spitzenkandidat sein könnte. Die Mehrheit hat sich dafür entschlossen, dass Altbürgermeister Gerhard Jonas antreten solle.
NÖN: Haben Sie mit diesem Ergebnis gerechnet?
Jelinek: Nein, eigentlich nicht. Erfolge wie die Umsetzung das „Wiener Wasser“ oder „Junges Wohnen“ sind da. Ich sehe keinen nachvollziehbaren Grund für diese Vorgangsweise.
NÖN: Wir beschreiben Sie die Zusammenarbeit als Ortschef mit ihren Parteimitgliedern?
Jelinek: Mit einigen war sie sehr intensiv, mit anderen weniger. Ich konnte nicht alle Wünsche verwirklichen, sage aber auch nicht zu allem Ja und Amen.
NÖN: Was halten Sie von Jonas Wiederantritt?
Jelinek: Das momentane Feedback aus der Bevölkerung zeigt mir, dass es diese vermutlich nicht goutieren wird.
|