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Guernica – vor 70 Jahren/"Internationale der Künstler"
In den Jahren 1936 bis 1939 versuchten Republikaner, Sozialisten, Kommunisten und bürgerliche Demokraten die vom Faschismus bedrohte spanische Republik zu verteidigen. Sie kamen aus vielen Ländern der Erde, darunter befanden sich sehr viele Künstler, vor allem Schriftsteller – einer der bekanntesten davon war Ernest Hemingway, der unter dem Eindruck des Krieges in Spanien die Novelle „For whom the bell tolls“ (Wem die Stunde schlägt) schrieb.
Über politische Gegensätze und Gräben hinweg entstand damals so etwas wie eine „Internationale der Künstler“, wer nicht in Spanien kämpfte, engagierte sich mit Texten für die Republik, unter anderem Thomas Mann oder der Österreicher Franz Werfel.
Guernica, die heilige Stadt der Basken, wurde zum Symbol der Brutalität der faschistischen Gegner der Republik Spanien, gleichzeitig zum Fanal des konsequenten, verlustreichen und erfolglosen Widerstands.
Am 26. April 1937, heute vor 70 Jahren, bombardierte das deutsche Fliegergeschwader „Legion Condor“ die Stadt in Schutt und Asche; dabei kamen fast 1.000 Menschen ums Leben.
Pablo Picasso schuf als Reaktion auf die brutale Zerstörung der Stadt das Gemälde „Guernica“, das sich heute im Museo Reina Sofia in Madrid befindet.
Manfred Bauer/Stadtbibliothek
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