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Andersen und Zola |
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Andersen und Zola
Hans Christian Andersen wurde am 2. April 1805 in Odense auf der dänischen Insel Fünen geboren. Der Sohn eines Schuhmachers verfasste bereits mit 14 Jahren erste Gedichte; am Ende seiner Schulzeit schrieb er das Gedicht „Das sterbende Kind“, das als Meisterwerk anerkannt und in vielen Ländern veröffentlicht wurde. Berühmt wurde Andersen durch seine zahlreichen Märchen, etwa „Die Prinzessin auf der Erbse“, „Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern“ oder „Das hässliche Entlein“. Nach ihm wurde auch der wichtigste internationale Kinderbuchpreis, der „Hans Christian Andersen Award“, benannt. Er verstarb nur wenige Monate nach seinem 70. Geburtstag, als Künstler international anerkannt und verehrt und vom dänischen König mit dem höchsten Orden ausgezeichnet.
Emile Zola kam am 2. April 1840 in Paris zur Welt. Zola war Schriftsteller und Journalist. Er erlebte seinen literarischen Durchbruch mit dem Roman „Therese Raquin“ (1867), der eine spannende Handlung um die zur Ehebrecherin und Mörderin werdende Titelheldin mit einer unverblümten Schilderung des Pariser Kleinbürgertums verknüpft; das Vorwort zur zweiten Auflage geriet zum Manifest der jungen naturalistischen Schule. Sein Brief an den französischen Staatspräsidenten mit dem Titel „J`accuse/Ich klage an“, worin er sich für den zu Unrecht verurteilten Hauptmann Alfred Dreyfus einsetzte, entfachte einen innenpolitischen Sturm, der die Kluft zwischen dem progressiven und dem konservativen und zutiefst antisemitischen Lager in Frankreich weiter vertiefte. Es heißt, der Tod Zolas durch eine Rauchgasvergiftung in seiner Pariser Wohnung am 29. September 1902 sei das Werk eines nationalistisch gesinnten Ofensetzers gewesen. Manfred Bauer
Andersen- und Zola- Werke in der Stadtbibliothek Purkersdorf, Linzerstraße 14, (02231) 67977.
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| Letzte Änderung: 2007-04-02 - Stichwort - Sitemap | |||